Panama Stiftung gründen

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Die Zeit der 08/15 Angebote für Offshore Strukturen ist vorbei.

  • Das in der OECD organisierte Kartell der Hochsteuerländer hat den automatisierten Informationsaustausch als Verpflichtung für Banken installiert, der zumindest in Europa funktionieren wird, wie auch in einigen Schwellenländern. Natürlich kann das Konstrukt auch noch – teilweise – scheitern
  • Dann gibt es das internationale Abkommen über gegenseitige Amtshilfe in Steuerfragen – das sog.“Mutual Administrative Assistance in Tax Matters“ (MAC). Bis Anfang 2017 hatten das 107 Länder unterschrieben. Da geht es darum, Einblick in die Register der juristischen Personen zu bekommen, um die wirtschaftlich Berechtigten ausfindig machen zu können.

 

Das alles verletzt das vom deutschen Bundesverfassungsgericht als solches bezeichnete informationelle Selbstbestimmungsrecht. Gleichwohl werden all diese freiheitsverletzenden Ausforschungen von den Hochsteuerländern immer weiter vorangetrieben.

Als Anwälte stehen wir auf der Seite der Menschen, die ihre Freiheitsrechte trotz allem gewahrt wissen wollen. Das schlägt sich nieder bei der ausgefeilten Gestaltung der von uns angebotenen Offshore-Strukturen.

Folgerichtig unterscheiden sich diese grundlegend von den üblichen Angeboten.

Panamaische Anwälte bieten noch immer die selben Gestaltungen an wie eh und je, die dann, wenn tatsächlich Nachforschungen eingeleitet werden, in Sachen Diskretion zwingend scheitern müssen.

Die Annahme, dass einmal registrierte Informationen nicht irgendwann anderen Ländern zugänglich gemacht werden, war seit einiger Zeit nur noch Traumtänzerei. Am 27. Februar 2017 hat Panamas Präsident Varela das Gesetz unterschrieben, das jetzt auch in Panama das “Mutual Administrative Assistance in Tax Matters (MAC)” innerstaatlich umsetzt. Aus den staatlichen Registern heraus können nun Informationen zwischenstaatlich ausgetauscht werden. Das betrifft – nebenbei bemerkt – nicht nur Informationen aus Gesellschaftsregistern, das betrifft auch Register, in denen Immobilieneigentümer verzeichnet sind, Eigentümern von Fahrzeugen, Berechtigte von Sozialversicherungen, Erben (obgleich es in Panama keine Erbschaftssteuer gibt), Spenden bzw. Schenkungen.

Diese Registrierungen kann man neutralisieren, aber das muss man wollen und auch umsetzen können. Das tun wir:

Was machen wir anders?

  1. Stifter ist immer unsere in Nevis registrierte Trustgesellschaft IKanzlei-PTC Ltd., Private Trust Company (Company Number C 46507). Das Staatsoberhaupt von St. Kitts & Nevis ist das englische Königshaus, demnach die britische Queen. Wir bewegen uns mithin im bewährten britischen Rechtsrahmen, aber ausserhalb Europas.
  2. Mit unserer IKanzlei-PTC Ltd. schliesst unser Kunde einen Trustvertrag (Deed) ab, der als solcher – ohne Nennung des Namens des Kunden – in Nevis auch registriert werden kann – aber nicht muss.
  3. Das Trustvermögen wird darin definiert als die Vermögenswerte der konkreten zu begründenden Stiftung.
  4. IKanzlei-PTC Ltd. übernimmt darüberhinaus sämtliche Funktionen des Stiftungsrates, des Leitungsorgans der Stiftung nach aussen.
  5. Unser Kunde wird im nächsten Schritt im Rahmen von nicht registrierten Bylaws mit notarieller Beglaubigung und Apostille in der Stiftung als Protector eingesetzt. Der Protector ist der unbeschränkte Herrscher der Stiftung. Der Stiftungsrat darf nur auf Weisung des Protectors handeln. Der Protector kann den Stiftungsrat auch jederzeit absetzen. Von all diesen Rechten unseres Kunden erfährt niemand.
  6. Trotz der Trustvereinbarung behält unser Kunde schlussendlich die volle Herrschaftsgewalt über sein Vermögen in der Stiftung.
  7. Im Rahmen eines vom Komplettpreis umfassten Kontoeröffnungsverfahrens mit einer unserer Partnerbanken wird nur dieser Deed der Bank bekannt gemacht. Die Bank erhält auch alle registrierten Dokumente der Stiftung. Die Bank anerkennt uns als Trustee und damit als den einzigen wirtschaftlich Berechtigten, denn nach britischem Recht geht das Eigentum auf den Trust über mit der Anweisung der Vermögenswerte auf das Stiftungskonto bei der Bank, das hochoffiziell vom Trust geleitet wird.
  8. Sobald das Konto eröffnet worden ist, geben wir die uns überlassenen Kontodaten bei unserer Partnerbank an unseren Kunden weiter, der sodann das Passwort ändert und ungehindert mit dem Konto arbeiten und alles nutzen kann, was die Bank an Finanzdienstleistungen anbietet. Da treten keine Probleme auf.
  9. Individuell auf den konkreten Einzelfall ausgefeilte weitere Beistatuten unter Beachtung der Rechtslage in den jeweiligen Staaten Europas sind vom Preis ebenfalls umfasst. Dazu gehören beispielsweise Nachfolgeregelungen im Todesfall oder im Fall der dauerhaften Geschäftsunfähigkeit.

Das herausragend komponierte Recht der Familienstiftung in Panamá mit seiner Flexibilität macht all das möglich.

Würde sich die Rechtslage in Panama negativ verändern – man denke an den “Kniefall der Schweiz”, wie Konrad Hummler sich ausdrückt – würden wir den Sitz der Panama Stiftung schlicht nach Nevis verlagern. Das ist routinemässig möglich. Dann würde das panamaische Stiftungsrecht in der Jurisdiktion von Nevis angewandt werden, die Stiftung als solche würde sich nicht verändern durch eine Sitzverlegung. Die Commonwealth-Länder profitieren von der trustfreundlichen Haltung Grossbritanniens, an der sich insbesondere nach dem Brexit nichts ändern wird.
Derzeit deutet nichts auf die Notwendigkeit einer Sitzverlegung der panamaischen Stiftung hin.

WEITERE LEISTUNSBESCHREIBUNG

  1. Notarskosten komplett enthalten;
  2. Steuer für das erste Jahr auf der Grundlage eines offiziellen Stiftungsvermögens von
    US-Dollar 10.000,00 – muß auch bei erheblichen Vermögenswerten nicht erhöht
    werden;
  3. sämtliche Bearbeitungsgebühren;
  4. offizielles Stiftungsstatut, zweisprachig spanisch & englisch;
  5. amtlicher Registerauszug der Stiftung (mit Apostille);
  6. Gebühr für amtlichen örtlichen Repräsentanten im ersten Jahr;
  7. Gebühr für die Stiftungsräte im ersten Jahr;
  8. Jahres-Franchise-Steuer für das erste Jahr;
  9. Verwahrung der Gesellschaftsdokumente oder Übersendung per Kurier an gewünschte
    Anschrift.

Die Kosten für das Gesamtpaket mit Trustregelungen und Bearbeitung der Kontoeröffnung bei einer unserer Partnerbanken betragen

EUR 4.285,00.

Die

Folgekosten nach Ablauf eines jeden Jahres

zwecks Aufrechterhaltung der Stiftung des Privaten Rechts und beinhaltend

  • Jahresfranchisesteuer;
  • Jahresgebühr örtlicher Repräsentant,
  • Jahresgebühr für durch den Trust gestellten 3 Stiftungsräte;

 

betragen

EUR 1.434,00.

Prinzipiell ist dieser Betrag zu zahlen das erste Mal nach Ablauf von 12 Monaten.
Prinzipiell…

…ABER:

Will man irgendein offizielles Zertifikat bekommen, muß die Gebühr des gerade laufenden
Kalenderjahres bezahlt sein. Wer beispielsweise seine Stiftung im Dezember begründet hatte und dann 3 Monate später im März ein derartiges Zertifikat möchte, muß schon wieder die Jahresgebühr bezahlen nach der nur kurzen Zeit.

Das ist nicht unsere Schuld, das sagt zwischenzeitlich das einschlägige Gesetz in Panamá.

Wir empfehlen daher sich darauf einzurichten, stets im März oder April die Gebühr für das laufende Kalenderjahr zu bezahlen.

6 Comments

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  • Sehr geehrte Damen u. Herren,
    ich würde gerne eine Panama-Stiftung gründen und darin ein Online-Aktiendepot führen, so dass ich aktiv online weiter Aktien handeln kann. Wie könnte das realisiert werden. Ich habe momentan meinen Wohnsitz in Ecuador, bin aber in Deutschland erweitert unbeschränkt steuerpflichtig, da ich mein Gehalt in Deutschland auf ein deutsches Konto erhalte. Ich möchte meinen Wohnsitz ca. in 4 Jahren wieder nach Deutschland verlegen. Wäre die Panama-Stiftung die beste Möglichkeit? Oder gibt es nach bessere Möglichkeiten für mein Anliegen.
    Anlage: 600.000 Euro.
    MfG
    Gerardo Cerro

    Gerardo Cerro 2 Jahren ago Reply


    • Hallo Gerardo,
      es wäre ja nicht so schwierig, von Ecuador mal schnell zu uns nach Panama rüberzukommen.
      In der Sache antworten wir gleich in die E-Mail hinein und natürlich nicht öffentlich sichtbar.
      Wir werden uns über den konkreten Zweck noch auszutauschen haben. Die Struktur muss schliesslich perfekt passen.
      Es kann durchaus auf eine Stiftung hinauslaufen.
      Viele Grüsse von Tropenland zu Tropenland,
      Ralph

      Ralph 2 Jahren ago Reply


  • Sehr geehrte Damen und Herren

    mit großem Interesse habe ich Ihre Seite gelesen.
    Sehen Sie eine Möglichkeit, eine drohende Zwangshypothek auf eine in Deutschland liegende Immobilie im Rahmen des neuen überarbeiteten Lastenausgleichsgesetzes (ähnlich 1952) nach einer möglichen durchgreifenden Wirtschaftskrise zu verhindern, ohne die Immobilie verkaufen zu müssen.
    Angesichts der bevorstehenden Euro- und Dollarkrise suche ich nach Wegen der Vermögenssicherung ohne Veräußerung der Objekte.

    Mich interessiert daher sehr Ihre Einschätzung zu diesem Thema

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Höh

    Dr. Peter Höh 6 Monaten ago Reply


    • Sehr geehrter Herr Dr. Höh,

      vielen Dank für Ihre Einschätzung der Lage.

      Wir stimmen zu, dass Dinge geschehen können, die in Deutschland in der Vergangenheit schon geschehen sind.
      Wie der Name „Immobilie“ schon sagt, man kann sie nicht aus Deutschland raustransferieren wie viele andere Vermögenswerte. Selbst wenn sie auf eine Auslandsgesellschaft/-stiftung übertragen wird bleibt sie schliesslich in Deutschland belegen, und der Staat kann weiter darauf zugreifen. Ausserdem bedarf die Übertragung immer eines Verkaufes zum Marktwert mit nachgewiesenem Kapitalfluss, weil ansonsten alles als „gemischte Schenkung“ gewertet wird. In diesem Fall fällt der HÖCHSTSATZ an Schenkungssteuer an, die vom übertragenden Voreigentümer verlangt wird.

      Der Königsweg: Immobilien in Deutschland verkaufen bei der derzeitigen guten Marktlage.
      Ansonsten: Das Grundstück belasten so, dass die Zwangshypothek im Rang nachfolgt.

      Spezielle Fragen, die nicht hier in aller Öffentlichkeit zu diskutieren sind, bitte senden an

      info@internetkanzlei.to

      Ralph 6 Monaten ago Reply


  • Guten Tag,

    ich möchte eine Panama Holding gründen die den alleinigen Geschäftszweck das Betreiben von zwei Tochterunternehmen in Deutschland hat. Ja, Einkünfte einer Holding in Panama sind von der Körperschaftssteuer befreit, aber wie sieht es in Deutschland aus. Stichwort DBA, AEOI und withholding tax.

    LG
    Peter

    Peter Q. 1 Monat ago Reply


    • Hallo Peter,

      wir werden Ihnen per E-Mail antworten. Der beim Finanzamt für Sie zuständige Sachbearbeiter sollte mögliche Strategien nicht hier gleich mitlesen können – richtig?

      Sie erkennen ganz richtig das operative Geschäft in Deutschland als den Knackpunkt. Wir können reduzieren, aber nicht auf null fahren.

      Statt der Stiftung kommt auch eine LLC aus Nevis in Betracht. Vielleicht die bessere Holding Lösung.

      Ralph 4 Wochen ago Reply


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