02. Februar 2009

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Deutschsprachige Nachrichten aus Panamá

Neue Goldminen

Eine Goldmine wird in Panamá bereits ausgebeutet. Dabei handelt es sich um die "Petaquilla Minerals" in Colón. Nun sollen zwei weitere dazukommen, nämlich in den Provinzen Los Santos und Veraguas.

Am weitesten fortgeschritten ist das Unternehmen der Mine in Cerro Quema des kanadischen Unternehmens "Bellhaven". Auf einer Fläche von 50 Hektar soll es noch dieses Jahr losgehen, das Fördergebiet erstreckt sich auf das Gebiet Cerro La Pava in Tonosí. Es fehlt noch die Zulassung der Umweltbehörde.

Das zweite Projekt ist die Wiederinbetriebnahme von Santa Rosa in Cañazas de Veraguas.

Oppositionsbündnis: Letzte Hürde genommen

Nun steht es endgültig, das oppositionelle Wahlbündnis gegen die Regierungspartei PLD zu den Wahlen am 3. Mai.

Am Samstag hat die Versammlung der Panameñista als letztes Gremium die Wahlallianz bestätigt. Damit haben die Partido Panameñista und der Cambio Democrático (CD) den letzten Test erfolgreich genommen.

Präsidentschaftskandidat Ricardo Martinelli (CD) und Vizepräsidentschaftskandidat Juan Carlos Varela (Panameñista) nahmen gemeinsam an der Konvention teil, begleitet jeweils von ihren Ehefrauen Marta Martinelli und Frau Varela. An der Veranstaltung nahm auch teil Sergio González Ruiz, Chef des Movimiento Liberal Republicano Nacionalista (Molirena), der sich schon vorzeitig von Varela getrennt hatte, um Martinelli zu unterstützen; so ist man nun wieder vereint, nachdem die Panameñistas selbst gefolgt sind. Auch die Unión Patriótica gehört dem Wahlbündnis an, deren Vertreter waren allerdings nicht zugegen.

Melonen

Die Produktion von Melonen und Wassermelonen wird im laufenden Jahr um bis zu 50% zurückgehen.

Die Nachfrage fällt, die Subventionszahlungen der Regierung finden keine Fortsetzung.

Exportausfälle in die USA

45% von Panamás Exporten in Höhe von USD 1,1 Milliarden gehen in die USA. Das sind zumeist Fischprodukte, landwirtschaftliche Güter und Baumaterialien. Natürlich gibt es hier Einbrüche aufgrund der desolaten Wirtschaftslage in den USA.

"Aluminio de Panamá" exportiert derzeit so gut wie nichts mehr in die USA. Bislang gingen da Waren hin in Höhe von USD 6 Millionen pro Jahr. Jetzt sucht man neue Märkte in El Salvador, Costa Rica und der Dominikanischen Republik, letzteres ein Land, das für seine Vertragsunzuverlässigkeit schon fast sprichwörtlich ist.

José Motta, Präsident des Fischexporteurs "Bahía Azul Internacional" beklagt, daß in US-Restaurants kaum noch frischer Fisch gegessen wird. Damit fällt der Gewinn schon allein deswegen, weil gefrorener Fisch mit deutlich weniger Gewinnspanne gehandelt wird als Frischfisch.

1:0 für Panamá

Erfolg für Panamás Fußballer. Auch den Gastgeber Honduras konnte man mit 1:0 schlagen und damit ins Finale des Turniers einziehen. Durch das Erreichen des Finales hat man sich bereits qualifiziert für die "Copa de Oro".

Im Finale trifft man erneut auf Costa Rica. Gegen die Ticos hatte man in der Vorrunde eine 0:3 Niederlage bezogen, Costa Rica ist klarer Favorit.