Neue Regeln bei Selbstanzeige

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Märchenstunde um Selbstanzeigen

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Vom kommenden Jahr an werden die Folgen von erkannter Steuerflucht im Falle einer Selbstanzeige härter sein.

  • Künftig sollen ab einer hinterzogenen Summe von 25.000 Euro 10 Prozent Strafzuschlag erhoben werden.
  • Von 100.000 Euro an werden 15 Prozent
  • und ab einer Million Euro 20 Prozent Extraabgaben an den Staat fällig.
  • Die Strafverfolgungsverjährung bei Steuerhinterziehung soll zudem auf zehn Jahre verdoppelt werden.

Zur Zeit wird generell erst ab 50.000 Euro ein Zuschlag von 5 Prozent erhoben.

  • Aber auch schon derzeit wird ein Hinterziehungszins von sechs Prozent pro Jahr der Hinterziehung fällig.
  • Ebenfalls schon derzeit sind Selbstanzeigen und eine vollständige Offenlegung der Konten Voraussetzung dafür, daß der Staat vom strafrechtlichen Verfahren absieht.

In den vergangenen vier Jahren habe es bundesweit rund 70.000 Selbstanzeigen gegeben, knapp die Hälfte davon seit Anfang 2013. Insgesamt bedeutete dies über drei Milliarden Euro an Einnahmen für den Staat – was für ein kümmerliches Ergebnis bei all dem Aufwand.
 

In der Regel hat man auch nur Lieschen Müller und den Milchmann zur Selbstanzeige treiben können.

Das ergibt sich allein schon daraus, daß es sich beim größten Teil der Selbstanzeigen um Summen gehandelt hat von unter 25.000 Euro (die auch künftig ohne Strafzahlung bleiben sollen). Da hat man mit Kanonen Fliegen getötet.
 

Der „Fall Uli Hoeness“ war für die Regierungspropaganda ein Glücksfall. Da ging einer in die Falle, der allgemein als clever galt und nicht wirkte wie „Lieschen Müller und der Milchmann“. Aber genau auf diesem Level bewegte sich auch der ehemalige Präsident des FC Bayern München.
 

Seit 25. August 2010 warnten wir vor den Fallen der Selbstanzeigen, in die der ehemalige Weltklassefußballer hineingestolpert ist wie der Viehknecht, der für den FC Krebsjauche in der untersten bayerischen Fußballklasse einem selbstgebasteltem Fußball hinterherhechelt.
 

Der wirkliche Geldadel ist dem Sirenenlockruf der Selbstanzeige nie gefolgt sondern dem Rat der Kirkes und segelte an der Insel der Sirenen vorbei.
 

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Eigenständige Ermittlungsergebnisse von Steuerfahndern hat es so gut wie nie gegeben. Es gab den widerrechtlichen Erwerb von Daten CDs, die der Staat kriminellen Hehlern abkaufte und damit die Lieschen Müllers und Milchmänner + einen Viehknecht ins Bockshorn jagte.

Um die CDs ist es sehr still geworden.
 
Nun droht man mit strengeren Regeln bei der Selbstanzeige zum kommenden Jahreswechsel und will so eine neue Welle von Selbstanzeigen auslösen. Man wählt wieder den Sirenengesang. Den Jungs und Mädchen der Großen Koalition fehlt die Phantasie, es doch wenigstens einmal mit der Methode der Nymphe Kalypso zu versuchen.
 

Wir verstehen uns eher als die Königstochter Nausikaa und König Alkinoos. Unsere Insel „Scheria“ ist allerdings gar keine Insel sondern die Meerenge von Panama mit ihrem Kanal. Und von hier kanalisieren wir Vermögenswerte aus dem verschmutzten Meer des Bankensystem mit automatisiertem Informationsaustausch in das kristallklare Meer diskreter Vermögensabsicherung.
 

Im Ergebnis verfügt unser Kunde erneut über gesicherte Vermögenswerte:
 

Erst holen wir zusammen mit dem Kunden die Gelder unauffällig und undramatisch aus den Banken in der Schweiz heraus, ohne daß diese dabei die Schweiz verlassen (müssen). Dann werden sie neuartig verbrieft in staatlich regulierter Form auf der Basis allerhöchster Wertabsicherung – selbst im Falle einer Währungsreform oder im Falle des Zusammenbruchs des gegenwärtigen Finanzsystems. Die verbriefte und regulierte Absicherung funktioniert bei Wahrung vollständiger Anonymisierung. Und nicht nur das: Wir verschaffen dem Kunden eine neue Identität für den Fall, daß er sich wünscht, doch wieder Bankgeschäfte zu tätigen bei Nutzung der regulierten Verbriefungen dafür. Das alles bedeutet übrigends nicht, daß es notwendig wäre, daß ein einziges Räppli nach Panama kommt.
 

Was aber zwingend nach Panama kommen muß – das ist unser Kunde.
 

Wen wir nicht kennen, dem sind wir mit unserem ausgefeiltem Know How nicht zu Diensten. Wir trennen die „Spreu vom Weizen“. Enthüllungsjournalisten und verdeckte Ermittler müssen schlicht und einfach ausgesiebt werden.

Das ist uns bislang noch immer gelungen.