Auswandern aus Deutschland?

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• Erstmals seit 1991 ist die deutsche Handelsbilanz ins Minus gerutscht.

• An den Weltbörsen gehört kein deutscher Konzern mehr zu den Top 100.

• Armutszeugnisse, wohin man schaut!

 

Muss man sich das antun? Man kann Deutschland auch verlassen. Immer mehr tun das. Viele über den grossen Teich. Panama mit seinen grosszügigen Residencia Programmen wird für viele zur neuen Heimat, zum „sicheren Hafen“.

Das Statistische Bundesamt veröffentlichte am 28. Juni 2022 die sog.

Wanderungsstatistik für 2021.

Ergebnis:

Die kräftige Abwanderung von Deutschen setzt sich fort.

Das registrieren wir verstärkt seit einigen Monaten nicht zuletzt hier in Panama.

„Nix wie weg!“

lautet die Parole derjenigen, die geradezu fluchtartig Deutschland verlassen.

Die Zuwanderung von Ausländern nach Deutschland hinein liegt auch schon wieder auf dem hohen Niveau der Jahre vor der Corona-Krise; die bedeutendsten Herkunftsländer sind Syrien, Rumänien und Afghanistan.

Satte 247.829 Bundesbürger meldeten sich im vorigen Jahr ab um im Ausland einen neuen Wohnsitz anzumelden. Klar, nicht alle sind dauerhaft aus Deutschland raus. Da gibt es angehende Ärzte, die wegen des deutschen Numerus clausus in den Niederlanden studieren, oder Handwerker, die für ein paar Jahre in Skandinavien mehr Geld verdienen wollen. Aber die Masse der dauerhaft fortziehenden Menschen aus Deutschland ist gravierend:

  • Es wanderten laut dem Bundesamt 64.179 Deutsche mehr aus als ein.
  • Seit 2005 verließen damit 792.000 mehr Deutsche dauerhaft die Bundesrepublik, als zurückkehrten.

 

Dass die Bevölkerung in Deutschland seit 1972 trotz dieser Effekte um mehr als vier Millionen zugenommen hat, liegt an der starken Einwanderung von Ausländern. 2021 zogen 394.000 mehr Nichtdeutsche in die Bundesrepublik als aus ihr fort. Damit liegt die Zuwanderung wieder ungefähr auf dem Vor-Corona-Niveau. 2019 hatte es eine Nettozuwanderung von 385.000 Ausländern gegeben.

Deutschland bleibt Spitzenreiter bei Asylanträgen: 191.000 Schutzgesuche wurden im vergangenen Jahr hierzulande gestellt, teilte die in Malta ansässige EU-Asylbehörde EUAA ebenfalls am 28. Juni mit. Rund 23.600 Anträge – und damit zwei Drittel mehr als noch 2020 – stammten laut EUAA von unbegleiteten Minderjährigen. Diese Gruppe ist besonders anfällig dafür, in die Hände von Kriminellen zu geraten. Zu warnen ist dabei insbesondere vor dem Missbrauch durch Prostitution, aber auch vor kriminell organisiertem Organraub.

Das ist natürlich einer der Gründe für die

Entscheidung, Deutschland zu verlassen.

Aber es kommen viele hinzu.

Immer neue Hilfspakete für Unternehmen und Bürger in den allerletzten Dauerkrisenjahren haben den Schuldenstand auf mehr als 70% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigen lassen. Doch in dieser offiziell für 2021 ausgewiesenen Zahl ist der Großteil der Staatsschulden noch gar nicht enthalten.

Wie der Finanzwissenschaftler der Universität Freiburg, Bernd Raffelhüschen, jährlich für die Stiftung Marktwirtschaft erstellt, betragen die Gesamtverbindlichkeiten Deutschlands knapp 400% des BIP, was unfassbaren Euro 14,2 Billionen entspricht. Ein Grossteil dieser unfassbaren Unsumme bilden die in den Sozialversicherungen versteckten Verbindlichkeiten. Trotz dieser Sachlage lebt der Staat aber weiter von der Hand in den Mund, zahlt mit den jeweiligen Einnahmen die jeweiligen Ausgaben und bildet keine Finanzreserven. Das Deutschland-Schiff nimmt Kurs aufs Riff.

Kann der Euro überhaupt überleben, wenn der bisherige „Zahlmeister Deutschland“ ausfällt?

Die Finanzkrise, die Eurokrise und zuletzt die Coronakrise: Die Antworten auf jeder der genannten Krisen waren immer die gleichen: Gelddrucken und Zinssenkungen. Die Klaviatur wurde ins Extreme inflationär ausgespielt. Mit dem Ergebnis: Durch das stetige Gelddrucken hat sich die Bilanz der EZB auf gigantische Euro 8,81 Billionen aufgebläht, was nicht weniger als circa 84% der Wirtschaftsleistung (BIP) der gesamten Eurozone entspricht.

Das Resultat ist zum einen eine historisch hohe Inflationsrate von zuletzt 8,1% in der Eurozone, zum anderen die Tatsache, dass 40% aller Staatsschulden in der Bilanz der EZB liegen. Italien ist Spitzenreiter, gefolgt von den üblichen Verdächtigen. Die Südstaaten Europas drohen nun der Reihe nach umzukippen und Deutschland steht selbst als hilf- und mittelloses Krisenland da. Parallel haben sich die Regierungen bis zur Halskrause immer weiter verschuldet und benötigen die Geldentwertung, ja, sehnen sie geradezu herbei, um ihre Schulden wegzuinflationieren auf Kosten der Bürger.

Die Lage zusammengefasst:

Wir haben

  1. Krieg in Europa;
  2. Kollateralschäden der Corona-Krise wie zerstörte Lieferketten;
  3. ein China, dass einen Lockdown nach dem anderen durchführt und einer Rezession entgegengeht;
  4. eine Energiekrise, wesentlich herbeigeführt durch ihre völlig fehlgeleitete Energiewende.

Die EZB hat nun die Wahl zwischen Pest und Cholera:

  • Sie kann die Inflation bekämpfen – was bedeutet, dass die südlichen Zombiestaaten in den Bankrott gehen und das Währungsexperiment Euro beendet ist
  • Sie kann weiter auf eine Politik des billigen Geldes setzten – was bedeutet, dass die Zombiestaaten vorübergehend gerettet werden und aller Voraussicht nach eine Hyperinflation eintritt.

 

Beide Optionen führen zum gleichen Ergebnis:

Dem Ende des Euros!

Wollen Sie das wirklich aussitzen?

Man kann Deutschland und Europa auch verlassen, wir helfen gern.

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