Warnung: Gold ETFs sind nur Papiergold

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Laut den neuesten Zahlen des World Gold Council (WGC) halten die weltweiten Gold-ETFs derzeit knapp 3.300 Tonnen Gold. Damit verwalten sie ein

Vermögen von insgesamt 180 Milliarden Dollar

Das ist ein historischer Rekordstand.

Allein im März erreichten die globalen Goldzuflüsse in ETFs netto 151 Tonnen. Auch das Handelsvolumen mit Gold-ETFs erreichte Rekordhochs, da die Volatilität beim Gold im März so stark war wie zuletzt während der Finanzkrise.

  • Dabei verzeichneten die europäischen ETFs mit einem Plus von 84 Tonnen Gold die größten absoluten Zuflüsse.
  • Die Bestände der börsengehandelten Gold-Fonds in Nordamerika wuchsen um 57 Tonnen,
  • die Bestände in Asien (vor allem in China) um 4,9 Tonnen,
  • in den anderen Regionen um 4,7 Tonnen.

 

Ein seit vielen Jahren renommierter Fachmann in Sachen Goldinvestment ist Egon von Greyerz von Matterhorn Asset Management in der Schweiz. Der Unterzeichner dieses Beitrages traf mit ihm häufig zusammen im Rahmen der beliebten Seminare einer bekannten Offshorebank auf der Insel Ambergris Caye in Belize. Wir beide waren uns dort als Referenten immer einig dass dann, wenn man Gold zur Vermögenssicherung einsetzen will, das in physischer Form und außerhalb des Bankensystems erfolgen muss.

Gold-ETFs sind nichts anderes als Papiergold.

Egon von Greyerz drückt das so aus:

“Der Anleger verfügt über nichts anderes als einen Zettel, auf dem steht, dass er X Anteile am ETF hält.”

Zudem sind Gold-ETFs eine Anlage, die innerhalb des labilen Finanzsystems gehalten wird, sodass Anleger im Fall von Bankrotten konkret Gefahr laufen, ihre Investitionen nicht zurückbekommen. Nur sehr wenige ETFs würden ihre Anteile zu 100% mit physischem Gold decken.

Dies hat sich in der Vergangenheit in wünschenswerter Klarheit daran gezeigt, dass ETF-Zuflüsse keine entsprechenden Abflüsse aus den Raffinerien nach sich gezogen haben. Wer hört da nicht die Alarmglocken klingen?

Beim ETF-Gold handelt es sich laut von Greyerz meist nur um Buchungseinträge, nichts weiter, demnach Etikettenschwindel.

  1. Der Verwalter des größten Gold-ETFs ist die Bank HSBC,
  2. Unterverwalter sind Banken wie JPMorgan und Barclays oder die britische Zentralbank.

Wenn die Fonds aufgrund von neuen Investorengeldern Gold erwerben müssen, so würden die Verwalter – wie von Greyerz ausführt –

nur Buchungseinträge anlegen,

unter

Benutzung des Goldes, das sie für Zentralbanken halten.

“Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein kleinerer oder größerer Teil dieses Goldes doppelt gezählt wird und nicht nur einer, sondern mehreren Parteien gehört”,

so von Greyerz.

Deswegen gebe es auch keine entsprechenden physischen Bewegungen auf Seiten der Raffinerien, wenn die ETFs Zuflüsse von Gold melden.

Gold ETFs verbreiten den Modergeruch des Pyramidensystems

Die meisten börsengehandelten Goldfonds ermöglichen ihren Kunden auch keine physische Auslieferung ihres Goldes. Aus all diesen Gründen sei es unwahrscheinlich, dass ETF-Investoren im Falle einer schweren Finanzkrise physisches Gold oder wenigstens den baren Gegenwert “ihres” Goldes erhalten werden.

Gold muss man physisch zu Eigentum haben. Man muss als Eigentümer anhand der Nummer des konkreten Barrens im Dokument des Zollfreilagers einer sicheren Jurisdiktion wie der Schweiz, Hong Kong oder Singapur registriert sein.

Alles andere betrachten wir als Etikettenschwindel der bekannt unseriösen Akteure des kaputten Finanzsystems

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