Schweizer Bankgeheimnis & Bitcoin

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Ein

“Chor der Ignoranten”

hätte sich da versammelt.

Der ehemalige Chef der Credit Suisse (CS) und der UBS, Oswald Grübel, traf diese Aussage in einem Interview mit der “Zentralschweiz am Sonntag” vom 31.12.2017 (Artikel bezahlpflichtig) und meinte damit die Horde der Bankmanager, die dem Bitcoin kritisch gegenüberstehen.

In dem Interview sagte Grübel konkret:

“Auf jeden Fall sollte man nicht einfach unüberlegt in den Chor der Ignoranten einstimmen und Bitcoin als eine reine Blase abtun.”

Der Kursanstieg von Bitcoin besage klar, dass viele Menschen nicht mehr an ihre Notenbanken und an das herkömmliche Papiergeld glaubten.

“Sie horten ihre kleinen Vermögen lieber in Bitcoin als in Dollar, Euro oder Franken.”

Grübel ging sogar soweit, Bitcoin zu dem zu stilisieren, was der Franken einmal war:

Ein sicherer Hafen für Anleger.

“Vielleicht sind Bitcoin das Gold der jüngeren, global agierenden Generationen”,

sagte er.

Und dann kam ein erstaunlicher Satz.

Die fehlende Transparenz in Bitcoin sei absolut kein Nachteil.

Im Gegenteil!

Bitcoin könnten einmal zum Ersatz für das Schweizer Bankgeheimnis werden:

“Seit es bei uns kein Bankgeheimnis mehr gibt und unsere Banken die Kontoinformationen ihrer Kunden mit über 100 Ländern austauschen, suchen diese Menschen alternative Anlageformen für Vermögen, das sie nicht für den täglichen Gebrauch benötigen”,

so Grübel.

Besser als das Sparkonto seien Bitcoin allemal:

“Trotz der grossen Preisschwankungen waren Bitcoin für viele bisher eine bessere Anlage, als das Geld zinslos auf einem Konto liegen zu lassen. Und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das auch in Zukunft so sein wird.”

Dem haben wir nichts hinzuzufügen.

Bitcoin ist praktizierte Offshore-Vermögensverwaltung.

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