IWF plant digitale Währungsreform – kurzfristig

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Virusgrippen, teilweise schlimmer als Covid-19, hat es seit Ende des 2. Weltkrieges schon öfter gegeben.

Allmählich scheint sich nun herauszukristallisieren, wozu die Übergriffigkeit des Staates und die Paralysierung der Menschen unter dem Vorwand der Bekämpfung der Corona Pandemie dienen soll:

Die Verschuldung insbesondere der westlichen und westlich orientierten asiatischen Industrieländer in den Griff zu bekommen durch eine

neue Weltwirtschaftsordnung, die sich nicht zuletzt im Euro als Währungsreform entpuppen wird.

Aktuell wird die “Zweite Welle” beschworen. Die Menschen werden weitgehend in ihren eigenen vier Wänden ruhig gestellt. Dann kommen Weihnachten und all die Feiertage. Viele Geschäfte ruhen üblicherweise, auch die Banken. Nichts besonderes klar – aber wird das dieses Mal ausgenutzt, gezielt und geplant ausgenutzt? Wir wissen es nicht wirklich, aber wenn sich dunkle Wolken zusammenziehen. muss man sich vor einem Gewitter in Acht nehmen. Wir sind alarmiert.

Von den Medien praktisch völlig ignoriert:

Kristalina Georgiewa, seit einem Jahr Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), hat Mitte Oktober auf der gemeinsamen Jahrestagung ihrer Organisation und der Weltbank eine Bombe platzen lassen.

In einer auf YouTube verbreiteten Rede sagte sie, die Welt stehe

vor einem neuen „Bretton-Woods-Moment“.

Im Klartext heißt das: Der IWF bereitet sich auf die Einführung eines neuen Finanzsystems vor.

Georgiewa sprach von einer

„wirtschaftlichen Katastrophe, die die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 4,4% schrumpfen lässt und die bis zum nächsten Jahr schätzungsweise elf Billionen Dollar an Produktivität vernichten wird.“

Sie gehe davon aus, dass der Schuldenstand 2021 deutlich ansteigen werde – auf etwa 125% des Bruttoinlandsproduktes in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, auf 65% in den Schwellenländern und auf 50% selbst in Ländern mit niedrigem Einkommen.

Insbesondere letztere würden von dieser Entwicklung schwer getroffen. Die Folgen des wirtschaftlichen Einbruchs seien

„unsägliche menschliche Verzweiflung angesichts riesiger Verwerfungen und steigender Armut zum ersten Mal seit Jahrzehnten.“

Während sich die Schlinge also immer enger um den Hals der ärmsten Länder der Welt legt, wächst der Schuldenberg in den Industrieländern in nicht zu beherrschender Weise. Wird nichts dagegen unternommen, droht der Kollaps, und genau den muss der IWF mit allen Mitteln verhindern.

YouTube Video mit Kristalina Georgiewa

Dass Frau Georgiewa in dem Video vor dem Hotel New Hampshire in Bretton Woods posierte und die Konferenz aus dem Jahr 1944 als leuchtendes Beispiel für die Schaffung eines neuen globalen Finanzsystems anpries, zeigt auf symbolische Weise an, worum es geht:

Der IWF will ein neues Finanzsystem, das vor allem eine Eigenschaft aufweisen soll und nach dem Selbstverständnis des IWF aufweisen muss: Es soll die USA wiederum zum unumschränkten Herrscher über die weltweiten Geldflüsse erheben.

Die Konferenz von Bretton Woods war für den globalen Finanzsektor das mit Sicherheit wichtigste Ereignis des 20. Jahrhunderts. Bereits ein Jahr vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges ließen die USA im Sommer 1944 eine neue Geldordnung festlegen, die vollständig auf sie zugeschnitten war.

Hintergrund war,

  1. dass die Niederlage Deutschlands abzusehen war,
  2. dass Großbritannien am Boden lag
  3. und die USA als mit Abstand stärkste Wirtschaftsmacht und als größter Gläubiger der Welt aus dem Krieg hervorgehen würden.

Diese Konstellation nutzte die Regierung in Washington aus.

Die USA

  • erklärten ihre Währung zur globalen Leitwährung,
  • banden den US-Dollar an Gold
  • und sämtliche andere Währungen der Welt zu festen Wechselkursen an den Dollar.

 

Der Plan ging auf:

Aber nachdem 1971 die Goldbindung und 1973 die festen Wechselkurse abgeschafft wurden, war das Bretton-Woods-System eigentlich Geschichte. Die Dominanz des US-Dollars ging jedoch trotzdem weiter, weil es Mitte der Siebziger Jahre zu einem Abkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien kam, auf dessen Grundlage Öl, die meistgehandelte Ware der Welt, rund um den Globus ausschliesslich nur noch in Dollar gehandelt wurde. Das Öl ersetzte das Gold.

Die Bedrohung für den Dollar ist aktuell das angeschlagene globale Finanzsystem, das seit 2008 von den Zentralbanken nur noch künstlich am Leben erhalten wird, denen zurzeit jedoch die Munition im Kampf gegen die Rezession ausgeht: Da die Zinsen bereits bei Null angekommen sind, bleiben zur Verhinderung eines Crashs nur immer größere Geldinjektionen, die das Geld jedoch zunehmend entwerten.

Digitales Zentralbankgeld und Sonderziehungsrechte

Das Problem, vor dem der IWF als mächtigster internationaler Finanzarm der USA steht, lautet also:

Wie kann die Macht des Dollars auch unter den Bedingungen eines nicht mehr funktionierenden globalen Finanzsystems, steigender Arbeitslosenzahlen und der Mega-Konkurrenz aus China erhalten werden?

Einen Teil der Antwort hatte der IWF bereits gegeben:

In der Krise von 2007/08 und in der Eurokrise hat er mit einer eigenen Währung, den 1969 eingeführten Sonderziehungsrechten (Special Drawing Rights = SDR), erfolgreich eingegriffen. Bei den SDR handelt es sich um Buchgeld, das nur zwischen Regierungen und dem IWF gehandelt werden kann.

Natürlich wird der IWF auch zukünftig mit der US-Zentralbank „Federal Reserve“ (FED) “vertrauensvoll” zusammenarbeiten. Diese wiederum hat die Weichen für die zukünftige Entwicklung bereits gestellt: Während alle Welt nur Augen und Ohren für die einsetzende Pandemie hatte, wurde am 23. März 2020 in Washington der „Banking For All Act“ („Gesetz über das Banking für alle“) ins US-Parlament eingebracht.

Natürlich haben die Medien die am 30. Juni 2020 erfolgten öffentlichen Anhörungen ignoriert. Der diskutierte Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Mitgliedsbanken innerhalb des FED-Systems ihren Kunden – getrennt von ihrem operativen Geschäft – ab dem 1. Januar 2021

digitale Zentralbankkonten (sogenannte „Wallets“)

zur Verfügung stellen müssen.

Dass dieses Gesetz in Kürze angenommen werden wird, ist mehr als wahrscheinlich. Größerer Widerstand aus der Bevölkerung ist nicht zu erwarten, denn es gibt bereits ein hervorragendes Lockmittel: Die zukünftigen Notzahlungen des US-Staates im Zuge der Covid-19-Pandemie, die in diesem laufenden Jahr oft sehr spät oder gar nicht bei den Empfängern ankamen, sollen dann endlich schnell und reibungslos über dieses Konto geleistet werden.

Ein Rennen gegen die Zeit

Die FED treibt die Einführung des digitalen Dollars voran.

Auch die anderen großen Zentralbanken arbeiten unter Hochdruck an ähnlichen Projekten.

Als bedrohend beim FED und dem IWF muss empfunden werden, dass in China seit April mit dem digitalen Yuan experimentiert wird. Das ist für die USA allein deshalb gefährlich, weil China als größter Handelspartner von 130 Ländern inzwischen weltweit hervorragend vernetzt ist und in die Offensive gehen könnte, um die eigene Digitalwährung auch als internationales Zahlungsmittel einzusetzen. Sollte China es schaffen, das digitale Zentralbankgeld flächendeckend einzuführen und den E-Yuan auch international als Zahlungsmittel anzubieten, würde es für die USA kritisch werden.

Aus diesem Grund wird aktuell im IWF und in der FED arbeitsteilig gegen die Uhr gearbeitet. Während die FED den digitalen Dollar ab Januar im eigenen Land installiert, muss der IWF unbedingt versuchen, ihn darüberhinaus auch international

noch vor der Konkurrenz

als Zahlungsmittel zu etablieren.

Es erscheint in sich logisch, dass es beim „Bretton Woods Moment“ letztendlich darum geht, die

Sonderziehungsrechte als erste internationale Digitalwährung

nicht nur für den Gebrauch auf Regierungsebene, sondern auch im Geschäftsleben und vielleicht sogar im Alltag zum Einsatz zu bringen.

Alle grossen Industrienationen sind hinsichtlich der Einführung von digitalem Zentralbank Geld weit fortgeschritten. Darüber wird immer wieder berichtet. Die EZB und das Eurosystem sind in der Lage, diese Währungsreform sehr kurzfristig umzusetzen:

Ulrich Bindseil, EZB-Generaldirektor für Zahlungsverkehr, ist der Playmaker der nahenden Währungsreform des Euro-Systems in eine Digitalwährung.

Die konkreten Pläne sind der Webseite der EZB zu entnehmen – HIER.

Unter Federführung von Herrn Bindseil wird im Rahmen einer Währungsreform das digitale Zentralbankgeld eingeführt werden wie folgt:

  1. Jeder Bürger bekommt bei der Zentralbank ein Konto für den Zahlungsverkehr.
  2. Die Guthaben darauf sind eins zu eins mit Guthaben bei Geschäftsbanken oder Bargeld austauschbar.
  3. Wie Bargeld sind diese Guthaben nicht insolvenzgefährdet, weil die Zentralbank und nicht eine Geschäftsbank dahintersteht.
  4. Die Zentralbank sorgt dafür, dass man mit diesen digitalen Euros bezahlen und Überweisungen tätigen kann.

Bis dahin hört sich das noch gut an und die Währungsreform wird mit dieser Argumentation dem Bürger schmackhaft gemacht werden. Aber:

Damit nicht massenhaft Guthaben von den Banken abgezogen werden und zur Zentralbank wandern, schlägt Bindseil vor, höhere bei der Zentralbank gehaltene Guthaben als Euro 3.000 unattraktiv – nicht unmöglich!!! – zu machen.

  • Guthaben bis Euro 3.000 will er mit dem gleichen Zinssatz vergüten wie ihn Banken für ihre Guthaben bei der Zentralbank bekommen, mindestens aber mit 0%.
  • Für alles über Euro 3.000 gäbe es dagegen nur einen Zins deutlich unterhalb des für Bankguthaben Üblichen und höchstens (!) 0%.

 

O-Ton Bindseil:

“Es ist essenziell, dass man die Emission von digitalem Zentralbankgeld so steuern kann, dass es der Effizienz des Zahlungsverkehrs dient, ohne zwangsläufig die Währungsordnung dadurch in Frage zu stellen, dass es zu einer wichtigen Form der Wertaufbewahrung wird.“

Der Wertaufbewahrung und -sicherung soll das digitale Zentralbankgeld demnach ausdrücklich nicht dienen.

Bei näherem Hinschauen erweist sich alles als grosse Mogelpackung. Das digitale Zentralbankgeld dient der totalen Kontrolle des Bürgers.

Ohne digitales Zentralbankgeld wird es keinerlei Zugang der Bürger zu Geld mehr geben.

Jeder, der sich der Hoffnung hingibt, digitales Zentralbankgeld könnte so ausgestaltet werden, dass die Privatsphäre auch nur ansatzweise ähnlich gewahrt wird wie bei Bargeldnutzung, wird eines Besseren belehrt. Es geht um mehr Kontrolle, um weitere Entrechtung der Bürger, in erster Linie der Bürger mit wirklichen Vermögenswerten.

Welchen Wert wird schlussendlich der Euro in Relation zum Dollar in dem digitalen System der Sonderziehungsrechte des IWF haben?

Gute Frage!

Wann haben Deutsche im Rahmen einer Währungsreform jemals profitiert?

Wer in der aktuellen Situation seine Vermögenswerte weiter im Euro und in Europa hält, sollte jetzt ganz schnell aufwachen.

Geld raus aus dem Euro und aus Europa. Das kann man auch als Privatperson ohne Stiftung und ohne Hilfe einer anonymisierenden Kapitalgesellschaft – nur raus. Erstmal nur absichern!

Wir helfen gern bei der Einrichtung eines Privatkontos.

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