Bitcoin Technologie & staatliche Kontrolle

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Der staatliche Zugriff ist die größte Gefahr für alle Kryptowährungen. Dabei war Bitcoin angetreten, um das Diktat der staatlichen Kontrolle über das Geld zu sprengen.

Die Bezeichnung „Krypto-Währung“ resultiert aus dem Umstand, dass die Teilnehmer am Bitcoin-System – theoretisch – anonym bleiben.

Die Zahlungen erfolgen unter Codes und nicht mit dem Namen der Bitcoin Nutzer, wie das bei Bankunden-Konten der Fall ist.

  • Die Anonymität ist naturgemäß attraktiv, wenn es um Steueroptimierung geht.
  • Bürgern in Diktaturen ermöglicht Bitcoin das Verstecken von Geldreserven vor dem Zugriff der Behörden.

 

Tatsächlich ist die Krypto-Währung aber das Gegenteil von “crypto”:

Jede Zahlung wird in einem Block registriert und ist in der Block-Chain nachvollziehbar. Somit kann letztlich jede Zahlung vom Grundsatz her sogar sehr gut nachverfolgt werden. Was zunächst nur fehlt, ist die Identität des Bitcoin Nutzers.

Genau daran arbeiten die Nationalstaaten dieser Welt derzeit. Tagtäglich kann man lesen, welches Land gerade welche Restriktionen eingeführt hat, welche Regulierungen – “zum Schutze des Verbrauchers” selbstredend – neu geschaffen worden sind.

Behörden haben Bitcoin-Firmen, die innerhalb ihrer Staatsgrenzen arbeiten, bereits erfolgreich gezwungen, die Daten der Teilnehmer offen zu legen.

Bei BTC-Geldwechslern, die normale Währungen gegen Bitcoin hin und her tauschen, muss man sich registrieren.

Das trifft auch zu für Tradingplattformen. Diese müssen, um beim Handel BTC gegen USD bzw. EUR traditionelles Geld zur Verfügung haben. Demnach müssen sie das von einer Geschäftsbank in irgendeinem Land der Welt erhalten. Schon können sie erpresst werden, Kundendaten zur Verfügung zu stellen. Natürlich passiert das.

Die chinesische Regierung hat den Handel mit Bitcoin im September für ihre in China lebenden Bürger verboten.

Die USA wollen bei der Einreise nicht mehr nur die Einfuhr von Bargeld regulieren, sondern auch die Offenlegung der Bitcoin-Wallets verlangen.

Die offiziellen Stellen begründen die nun stärker werdenden Eingriffe mit der Bekämpfung der Kriminalität. Das ist nur ein Vorwand.

Die Bitcoin-Community erklärt, dass die alten Finanzinstitute durch Bitcoin derart gefährdet sind, dass nun das Establishment die Bitcoin-Revolution ersticken will.

Das ist sicherlich zutreffend.

Es geht aber auch darum, möglichst alle Kundendaten zu erhalten, um Steuern eintreiben zu können.

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