Stuttgarter Börse beginnt Bitcoin Handel

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In Wirklichkeit ist Bitcoin nicht mehr aufzuhalten. Das etablierte Finanzsystem stellt sich darauf ein und versucht, nicht abseits zu stehen, sondern an der Zukunft teilzunehmen.

Die Börse Stuttgart startet eine eigene App für den Handel mit Kryptowährungen.

Diese soll den Handel beschleunigen und erleichtern.

Das Handelsblatt berichtete am 20. April 2018:

“Es ist ein weltweit einmaliger Schritt: Erstmals steigt ein etablierter Börsenbetreiber in den Handel mit Kryptowährungen ein. Die Börse Stuttgart, die zweitgrößte deutsche Börse nach Frankfurt, will mit einer eigenen App für Anleger den Markt aufrollen. Ihr Name: ‘Bison’. Geplanter Start: September 2018.”

Entwickelt wurde „Bison“ von der Ulmer Firma Sowa-Labs, die im Eigentum der Stuttgarter Börse steht seit Dezember 2017.

„Bison vereinfacht den Handel mit digitalen Währungen“,

verspricht Sowa-Labs-Chef Ulli Spankowski. Die App “Bison” reduziere Schwierigkeiten bei Registrierung und Identitätsnachweis. Die Anmeldung soll schnell sein, Freischaltungen bei “Bison” nicht erst nach einigen Tagen sondern binnen Minuten erfolgen.

Natürlich ist es interessant, wenn etwas technisch schnell, zuverlässig und sicher erfolgt.
Aber ganz klar ist:

Nutzer dieses Bison-Services werden dem deutschen Finanzamt bzw. den Fnanzämtern in der gesamten EU bekannt gemacht werden.

Alles wird genau zu beobachten sein. Es ist auch hier unsere angestammte Aufgabe:

Schutz der Privatsphäre bei der Stuttgarter Börse so effektiv wie möglich.

Wir sehen da eine neue und interessante Herausforderung für unsere Arbeit.

Auf der Anlegermesse „Invest“ gab Börse-Stuttgart-Chef Alexander Höptner am 13. April erste Details preis:

  1. „Bison“ soll gleich automatisch mit einer Wallet daherkommen, also einem elektronischen Portmonee für die gekauften Coins.
  2. Der Handel soll nicht auf dem Marktplatz-Prinzip basieren. Anleger werden bei „Bison“ direkt kaufen und verkaufen können.
  3. Hierzu wollen die Macher eine Kooperation mit mehreren US-Krypto-Plattformen eingehen. Welche das genau sein werden, wollte Höptner noch nicht verraten, steht wahrscheinlich auch noch gar nicht fest.

Wo die gekauften Coins aufbewahrt werden und wie Kunden genau bezahlen, ist noch unbekannt.

Die Börse Stuttgart verfügt als traditioneller Handelsplatz über die besten Referenzen wie auch die nötigen regulatorischen Zulassungen für eine App wie „Bison“.

Es sind die kleinen in der Presse unter “ferner liefen” zu findenden Meldungen die zeigen, in welche Richtung der Zug der Zeit fährt.

Wir denken, es ist Zeit jetzt einzusteigen, denn das Bitcoin-Auto “fährt und fährt und fährt …” – ganz ohne Dieselskandal.

Mitfahren – aber anonym mit schützenden Strukturen.

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