Sicherheit durch Banking im Ausland

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Vorab:

Begrifflich ist auch das Konto in der Schweiz “Offshore Banking”.

Eigentlich war vormals jedem klar, dass das Geld bei einer Schweizer Offshore-Bank sicherer aufbewahrt war, als bei der heimischen. Schweizer Banking im Rahmen der Vermögensverwaltung hat sich jedoch verabschiedet nach dem Kniefall der Schweiz gegenüber dem Hochsteuerkartell der OECD. Bei der Vermögensverwaltung nutzt man daher besser das Bankkonto in Puerto Rico – der neuen Schweiz.

Das heisst aber nicht, dass man – beispielsweise – sein Gehalts- oder auch Geschäftskonto nicht vielleicht doch bei einer Bank in der Schweiz führen kann oder vielleicht sogar sollte. Die Schweiz ist Teil des Sepa-Systems. Warum also nicht Postbank oder CIM-Bank in der Schweiz? Da werden zwar ab September 2018 im Rahmen des AIA Daten ausgetauscht, aber was macht das schon bei einem derartigen Konto? Das weiss der Fiskus eh alles.

Aber wenn Euroland zusammenbricht, oder auch nur die heimische Bank von einem Bail-In betroffen wird, dann schläft es sich besser, wenn man sein Geld in der Schweiz weiss.

Der Satz

“Bleib daheim und nähr Dich redlich”

gehört in die Abstellkammer der Geschichte.

Ergebnis der Finanzkrise, die augenscheinlich in den westlichen traditionellen Industriestaaten ihrem Höhepunkt entgegentreibt, sind

  1. unterkapitalisierte Banken in Europa,
  2. Haftung des Bankkunden bei der Pleite der Bank – Bail-in – schon ab €100.000. Das ist eine grosse Gefahr für Konten von Geschäftskunden mit umsatzbedingt stark schwankenden Kontoständen; die Pleite im falschen Moment kann den Gewerbetrieb ruinieren. Aber auch Privatpersonen haben schnell mal mehr als €100.000 auf dem Konto.
  3. Die Kontoführung der Bürger gerät immer häufiger in den Fokus der Behörden, die Privatsphäre ist tot. Insgesamt 302.150 Konto-Abfragen beantragten Finanzämter, Sozialbehörden und Gerichte im Jahr 2015 innerhalb Deutschlands, wie das Bundesfinanzministerium bestätigt. Das bedeutet eine Steigerung um 31% von 2014 auf 2015 und einen neuen Rekord. Seit 2005 dürfen Behörden innerhalb von Konten ihrer eigenen Bürgern ermitteln gleichartig wie gegen Terroristen, nur um sog. Steuerbetrüger ausfindig zu machen und „Sozialleistungsmissbrauch“ einzudämmen. Seit dem Jahr 2013 dürfen auch Gerichtsvollzieher die Existenz der Konten prüfen.

Es spricht demnach viel dafür, sein Geld rauszuverlagern, zumindest teilweise:

  • Das Geld ist bei einer ausländischen Bank sicherer aufgehoben als bei den pleitegefährdeten EU-Banken.
  • Kundengelder in Euro- oder Dollar über den Betrag von 100.000 sind gefährdet durch ein Bail-in, wie es seit Beginn des Jahres 2016 in Euroland gilt.
  • Werden Kapitalverkehrskontrollen eingeführt, hat man einen Teil seines Geldes bereits sicher ausserhalb Eurolands verwahrt und bleibt global handlungsfähig. Das Offshore Bankkonto ist ein Schutz bei Kapitalverkehrskontrollen; selbst in der Schweiz, wenn es nicht zu einem neuerlichen Kniefall kommt.
  • Bricht der Euro zusammen, kann man bei der von uns ausgewählten Offshorebank – diesmal in Puerto Rico, der neuen Schweiz –  sein Geld vom Euro-Konto blitzschnell per Internetbanking bankintern in Realtime auf sein sicherheitshalber schon einmal kostenfrei erstelltes Konto in einer anderen Währung verschieben, z.B. auf ein Konto, das auf Schweizer Franken lautet oder auf den australischen Dollar oder den Dollar aus Neuseeland.
  • Elektronische Spuren von den einzelnen Transaktionen vom Offshorekonto kommen nicht nach Euroland – das gilt auch für die Schweiz. Denn der künftige automatisierte Informationsaustausch – AIA – berechtigt den Wohnsitzstaat in Euroland nicht, Auskunft zu verlangen über einzelne Verfügungen vom Konto. Nur der Kontostand zum Stichtag wird mitgeteilt. Das Offshore Bankkonto hinterlässt in Euroland keine elektronischen Spuren. Das Offshorekonto erhöht damit die Privatsphäre selbst in der Schweiz deutlich.
  • Man kann physisches Gold käuflich erwerben, ohne durch die in Euroland ansonsten entstehenden elektronische Spuren dabei verraten zu werden. Man entgeht folgerichtig staatlicher Willkür im Falle eines Goldverbotes, einer möglichen Konfiszierung (bei Erwerb des Goldes zur Lagerung in der Schweiz oder Hong Kong über unseren Partner-Goldhändler in Panama werden ausserdem keiner staatlichen Obrigkeit Auskünfte erteilt, weil es in Panama keine entsprechenden Verpflichtungen gibt).
  • Mittels einer per Internet beliebig vom Offshorekonto aus aufladbaren Debitkarte kann man auch in Euroland über jeden Geldautomaten an Geld von seinem Offshorekonto in bar heran. Das gilt insbesondere auch für die Bank mit Sitz in Puerto Rico, der man in Sachen Vermögensverwaltung den Vorzug vor der Schweiz geben sollte.
  • Puerto Rico als “Territory” der USA – nicht Staatsgebiet – ist nicht vom Automatisierten Informationsaustausch – AIA – tangiert.

 

Wir erkennen somit viele Vorteile eines Offshore Bankkontos.

Offshore Bankkonten sind nicht illegal!

Ein Offshorekonto ist demnach auch dann hilfreich, wenn man seine Steuerpflicht gar nicht optimieren will, sondern nur seine Freiheit und Sicherheit.