Pandora Papers

Auswanderer - nix wie weg!
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Angeblich wurden am 3. Oktober mittels der „Pandora Papers“ die

bisher umfangreichsten Enthüllung von Finanzgeheimnissen“

enthüllt.

So was musste nun ja wieder einmal kommen.

Wie wir aus nächster Nähe beobachten können, verlassen Menschen Deutschland derzeit in grossem Umfang, nachdem Grundrechte ausser Kraft gesetzt werden und das Bundesverfassungsgericht als Schutzinstitution faktisch ausgefallen ist. Die gesamte politische, wirtschaftliche und finanzpolitische Situation gibt zu grösster Sorge Anlass.

Wir sind selbst überrascht über diese aktuelle

„Nix-wie-weg-Welle“.

Die Menschen beantragen massenhaft Residencias beispielsweise bei uns in Panama und zweite Staatsbürgerschaften etwa auf den günstigen „Westindischen Inseln“, traumhaft schöne Commonwealth-Länder in der rechtssicheren Karibik. Es geht immer auch um einen neuen Steuerwohnsitz.

Sie investieren bei uns wie in und über Jurisdiktionen des amerikanischen Kontinents einschliesslich der Karibik.

Sie nutzen dabei legale Steuervorteile.

Um Willkürmassnahmen in den Heimatländern zu umgehen, greifen Sie auf unsere angebotenen Möglichkeiten zurück, dem „gläsernen Menschen“ auszuweichen, wobei die Umgehung des automatischen Informationsaustausches (CRS) ein wichtiger Baustein sein kann.

Wir selbst haben brandaktuelle neue Strategien erarbeitet, die hier demnächst veröffentlich werden.

Das alles soll mittels der aktuellen aufreisserischen Berichterstattung über die „Pandora Papers“ als illegal verunglimpft und gestoppt werden. Es wird versehen mit der Erzeugung der Befürchtung, „am Ende flöge doch alles auf“.

Tatsächlich machen die „Pandora Papers“ deutlich, wie kritisch die Lage in den hoffnungslos verschuldeten westlichen Hochsteuerländern tatsächlich ist, wenn man nun seine staatlich gelenkte „Haus- und Hofpresse“ zur Einschüchterung seiner Staatsbürger mobilisiert.

Die „Neue Zürcher Zeitung (NZZ)“ vom 3. Oktober kommt zu einer treffenden klaren Analyse:

„Nach dem letzten grossen Datenleck der Panama Papers im Jahr 2016 versprachen Politikerinnen und Politiker in vielen Ländern, Sitzgesellschaften strenger zu regulieren. Die Pandora Papers zeigen, dass dies an vielen Orten nicht konsequent geschehen sei.“

Das konnte auch gar nicht „konsequent geschehen“, weil das in dieser Form rechtlich gar nicht möglich ist. Es gibt immer wieder rechtliche Ausweichmechanismen.

Und weiter die NZZ:

„Allerdings ist davon auszugehen, dass viele der aufgedeckten Praktiken nicht illegal sind. Schliesslich werden Firmen von fachkundigen Steuerspezialistinnen und Spezialisten beraten, die Schlupflöcher im internationalen Steuerrecht kennen und sie ausnützen.“

So ist es.

Also werden die „Pandora Papers“ in erster Linie gespeist von Effekthascherei:

Die geleakten Geschäftsunterlagen stammen angeblich aus 14 Kanzleien in verschiedenen Steueroasen – darunter Panama und die britischen Jungferninseln.

Panama & Britische Jungferninseln (nicht zu verwechseln mit den Westindischen Inseln) waren die Hauptaktivitäten der untergegangenen Panamaischen Kanzlei „Mossack-Fonseca“. Dort konnten Dokumente entwendet werden mit Hilfe einer leitenden Büroangestellten, deren Heiratshoffnungen mit einem der beiden Chefs sich nicht erfüllten. Wie es aussieht, wird das alles im Wesentlichen jetzt als „Pandora Papers“ neu aufgekocht wie ein alter eingefrorener Suppeneintopf.

Diesen muss man natürlich aufpeppen mit ein wenig Chili-Sauce:

Durch das Leak würden mehr als 30 aktuelle und ehemalige Staatsführer belastet, darunter Könige, Präsidenten und Autokraten. Betroffen seien unter anderem der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis, der Präsident der Ukraine Wolodimir Selenski und die Ex-Geliebte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, auch noch der britische Expremier Tony Blair.

Und was natürlich nie fehlen darf:

Durch das Datenleck würden auch geheime Firmen von kriminellen Geldwäschern und bestochenen Beamten sichtbar.

Schlagen wir ein Ei auf den eingefrorenen alten Suppeneintopf:

Auch die beiden bisherigen grossen Steuer-Recherchen – die Panama Papers und die Paradise Papers  – haben kaum zu namhaften Verurteilungen geführt.

Wie heisst die bekannte romantische Komödie von William Shakespeare:

„Viel Lärm um nichts“

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