Offshore der Zukunft

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Offshore Banken halten derzeit geschätzte USD 10 Billionen. Obgleich viel Aktivitäten in den Hochsteuerländern entwickelt werden, der sog. “Steuerhinterziehern” habhaft zu werden, ist das Offshore Banking weiter ein bevorzugtes Tätigkeitsfeld für Banken, denn da locken lukrative Verdienste in Zeiten der allgemeinen Niedrigzinspolitik.

Die Schweiz ist weiter ein sehr grosses Offshore-Zentrum – wenngleich die Steueroasen in den USA wie Delaware und Wyoming den Eidgenossen den Rang der “Number One” abgelaufen haben.

Hinsichtlich ihres Rufes und einer jahrhundertelangen Tradition des Private Banking dort hat der Name “Schweiz” in Sachen Vermögenssicherung noch immer einen angenehmen Klang. Für kleinere Anleger sind die klassischen Schweizer Banken in Sachen Vermögensverwaltung aber nicht mehr zugänglich. Man muss schon ein Ticket erwerben von ca. € 1,5 Millionen, um noch eingelassen zu werden in den Bereich des klassischen vertraulichen Schweizer Bankings. Der Informationsaustausch – AIA / CES – wird mittels Zwischenschaltung eines englischen Trust dann gleich einmal ausgehebelt. Die eidgenössische Steuerverwaltung erkennt den Trust als wirtschaftlich Berechtigten an, tauscht in diesem Falle also keine Daten aus.

Das Privileg der sicheren diskreten Vermögensverwaltung bleibt demnach den extrem Reichen und Mächtigen vorbehalten.

Die hohe Kostenstruktur der Schweizer Banken hält sie allerdings davon ab, die allergrösste Wachstumsquelle zu erschliessen:

Die neuen aufstrebenden Reichen und Wohlhabenden in Ländern in Asien und Lateinamerika.

Genau hier eröffnen sich nun riesengrosse Chancen.

Es wird derzeit gearbeitet an der Schaffung einer neuartigen, eher vermittelnden als bevormundenden Bank.

Im Entstehen ist ein dezentrales Netzwerk von Anlegern, Emittenten und Fonds sowie Facilitatoren (Compliance- und Rating-Agenturen).

Bis zu einem gewissen Grad wird dieses Netzwerk durch ein Smart-Contract basiertes Governance-Modell koordiniert, das jeden Teilnehmer dazu anregt, einen Wertbeitrag zum Netzwerk zu leisten. Geschaffen werden wird zu diesem Zweck

  1. besserer Zugang zum Netzwerk über Kryptowährungen,
  2. breites Spektrum an tokenisierten Investitionsgütern,
  3. konsensbasierte Validierungsmechanismen.

Enstehen tut das in der Schweiz

Warum in der Schweiz?

Die Schweiz bietet noch immer eine starke rechtliche Basis. Es ist kein Zufall, dass “Crypto-Valley” nicht in Bottrop entstanden ist sondern in Zug.

Es erweist sich rund um den Bitcoin, dass Technologie, so brillant sie auch sein mag, ohne vertragliche Unterstützung und angemessene Regulierung ihr volles Potenzial nur schwer entfalten kann. Auf die “Angemessenheit” kommt es aber entscheidend an. Es darf nicht in typisch deutschen Regulierungswahn ausarten.

Die Schweizer Rechtsordnung, in der Sicherheit und Kundenvertraulichkeit seit langem wichtige Eckpfeiler sind, ist prädestiniert, eine Heimatbasis für Krypto-Finanzierungdisruptoren zu werden. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die regulatorische Öffnung, die mit dem Ende des Jahres 2017 in der Schweiz in Form des Regulierungsvorschlags für die neuartige “Fintech-Lizenz” in Kraft treten wird.

Aus technologischer Sicht ist dieser Investitionsraum ein völlig neues Feld – frei nach Theodor Fontane “ein weites Feld” (Effie Briest).

Insbesondere im Bereich der alternativen Anlagen kann die Tokenisierung eingesetzt werden, um die Bandbreite der zugänglichen Vermögenswerte zu erweitern. Und bereits heute haben Risikokapitalunternehmen damit begonnen, kleinere Investoren (also Blockchain Capital) durch Token-Emission anzuziehen. Immobilien, Private Equity und Kunst-Investitionen werden folgen. Man stelle sich vor, endlich ein Teilstück Mona Lisa erwerben zu können – nicht nur um der Kunst willen, sondern als renditestarke Investition.

Es geht um alternative Investments. Die alternative Investment Industrie mit ihren derzeit 7 Milliarden an Dollar durchläuft heute die sogenannte “Retailisierung”, was sie zu einer riesigen Chance für blockkettenbasierte Lösungen macht. Auch Kleinanleger können da plötzlich mitmachen.

In diesem spannenden neuen Raum wollen wir gerade als Offshore Spezialisten eine Vorreiterrolle übernehmen, nämlich wenn es darum geht, unseren Kunden die Türen zu öffnen, um in neue Welten vorzustossen. Wir sind und bleiben am Ball. Alles ist im Wandel. Schon heute kann man bei Wahrung seiner Privatsphäre bereits in zahlreichen neuen Bereichen alternativ Vermögensverwaltung betreiben.

Der Mehltau an Überwachungen und Regularien, der sich insbesondere im letzten Jahrzehnt lähmend auf alle Bereiche der Vermögensverwaltung gelegt hatte, wird von den neuen Technologien hinweggeschwemmt.

Wie drückte sich Ulrich von Hutten aus:

“Es ist eine Lust zu leben. Die Geister regen sich. Barbarei, nimm dir einen Strick und mach’ dich auf Verbannung gefaßt!”

Natürlich betreiben wir die klassische Offshore-Vermögensverwaltung weiter.

Und natürlich werden Strukturen auch in der neu entstehende Welt der alternativen Vermögensverwaltung eine wichtige Rolle spielen. Wir passen sie den neuen Gegebenheiten an.

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2 Comments

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  • Und was ist die Lösung

    Margi nehle 10 Monaten ago Reply


    • Lösungen ergeben sich aus zahlreichen Angeboten auf den Seiten von uns.

      Wenn eine Lösung zu einem bestimmten Problem gesucht wird – E-Mail senden an uns.

      Ralph 10 Monaten ago Reply


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