Kleider machen Leute – die Internetkanzlei im neuen Gewand

Internetkanzlei ist nun 100% Mobile friendly
Download PDF

“Kleider machen Leute.” Das behauptete zumindest Gottfried Keller, einer der drei grossen Schweizer Literaturgrössen des 19. Jahrhunderts neben Conrad Ferdinand Meyer und Jeremias Gotthelf.

Sicher hat er nicht geahnt, wie bedeutsam sein Novellentitel in der Welt des Internets werden würde. Aber er hatte ja nicht einmal geahnt, dass es einmal so etwas wie das Internet geben würde. Und an so etwas wie Google hat er schon dreimal nicht gedacht, an eine Suchmaschine, die peinlich darauf achtet, dass man stets adrett angezogen ist.

“Adrett angezogen sein” bedeutet bei Google, dass die Webseite nicht nur im Browser des klassischen Computers nett anzusehen sein muss. Nein, sie muss heutzutage auch nett anzusehen sein im Smartphone wie auf dem Tablet. Eine Webseite, die nicht auch perfekt läuft auf Android und iOS betrachtet Google als “nackt”, als unbekleidet, quasi als unanständige Pornographie. Und derartige öffentliche Auftritte sind nicht zu fördern, verdienen kein anständiges Ranking und sind letzendlich aus der Suchmaschine gänzlich zu entfernen. “Kleider machen Leute.”

Wäre es nicht schade, wenn man uns nicht mehr fände, weil wir falsch gekleidet sind?

Ausserdem tut ein Kleiderwechsel von Zeit zu Zeit wirklich gut. Was schleppten wir nicht alles in unsere Webseite mit uns rum, die seit 2001 im Netz ist.

Die Zeiten ändern sich. Auch wenn wir die Veränderungen, die die Jahre so mit sich gebracht haben, recht gut vorausgesehen haben, so enthebt es uns nicht von der Verpflichtung, über althergebrachte Hausmittel hinweg neue wirksame Therapien in unseren “Offshore-Giftschrank” zu stellen mit aktualisierten Gebrauchsanweisungen.

Wer gemeinsam mit uns vor einigen Jahren offshore gegangen ist, musste sich nie mit Dingen beschäftigen wie Selbstanzeigen. Unsere Altkunden wissen, wie wir uns immer wieder und vor allem rechtzeitig den Gegebenheiten angepasst haben. Unsere Stammkunden brauchen die neue Webseitengestaltung gar nicht.

Aber wir dürfen die Augen nicht verschliessen vor der “Ungnade der späten Geburt”.

Ausserdem bekommen viele erst allmählich aufgrund aktueller Ereignisse und Geschehnissen, die sich die letzten Jahre aufgebaut haben, mit,

  • dass Vermögenswerte in Deutschland, Österreich, der gesamten Europäischen Union durch drohenden Staatszugriff gefährdet sind,
  • dass Währungen wie Dollar und Euro durch nichts gedeckt sind und jederzeit kollabieren können in einer Welt, die die USA längst nicht mehr beherrschen mit ihrem Dollar, der als Weltleitwährung vor der Ablösung steht – mit nicht vorhersehbaren Konsequenzen für das Vermögen des Einzelnen.

 

Wer sich offshore sichern will, für den muss der Ausgang aus Deutschland, Österreich und der EU anders beschritten werden als noch vor wenigen Jahren. Die Repressionen haben zugenommen im Gleichschritt mit immer mehr Kontrollen. Freiheitsrechte werden von der Obrigkeit mit Füssen getreten. Angestrebt wird der gleichgeschaltete Einheits-Untertan, der sich allenfalls beim Fussball und bei Rockkonzerten abreagieren darf (nichts gegen Fussball und Rockkonzerte).

Wer sich seine Individualität erhalten will, wer seine finanzielle Basis nicht völlig der Staatswillkür ausgeliefert wissen will, der braucht ein Standbein offshore, eine diskrete Rückversicherung für finanzielle Unabhängigkeit von Staatswillkür.

  • Die Zeiten sind vorbei, in denen man Bargeld im Handschuhfach des Autos in die Schweiz gebracht hat, um sodann seine Schweizer Bänker alles erledigen zu lassen unter dem Schutz des vormaligen Schweizerischen Bankgeheimnisses.
  • Es sind auch die Zeiten vorbei, in denen man seinem deutschen Bänker sagen konnte, er soll das Geld auf dem Konto in Deutschland gerade mal schnell auf das Konto der Muttergesellschaft in Luxemburg verschieben.

 

Beide Varianten waren “Going Offshore für Dummies”. Wie sollte so etwas dauerhaft gutgehen?

Die Dummies sind zwischenzeitlich alle wieder reumütig zu Hause und haben sich der Obrigkeit unterworfen.

Diese Dummies wollen wir mit unserer neuen Webseite gar nicht erreichen. Uns sagt eher der stolze und kraftvolle Rebell zu.

Wir haben uns den aktuellen und vorhergesehenen Entwicklungen im Offshorealltag angepasst. Wir haben uns immer mehr Standbeine ausserhalb des unter der Kontrolle der Obrigkeit stehenden Bankensystems zugelegt. Seit vielen Jahren arbeiten wir nicht nur mit bewährten Strukturen und dort, wo man nicht deutsch spricht. Der halbgebildete fremdsprachenresistente Steuerfahnder scheitert im Regelfall schon an der Sprachbarriere. Wir haben die Strukturen anpassen müssen, haben das mit Überzeugung auch gern gemacht und tun das weiter.

Das haben wir also weder getan für den vorbeschriebenen Dummy noch für jemanden, der Hartz IV bezieht und die Idee hat, nun über eBay gebrauchte Wollsocken zu verscherbeln ohne Steuern zu entrichten und dergestalt am Staat vorbei “ganz schnell reich” zu werden.

Das haben wir getan für den selbständig denkenden Mitbürger, der etwas zu verlieren hat.

Und das verstehen auch immer mehr Menschen, die einer jüngeren Generation angehören, es schon zu etwas gebracht haben, oder es mit aussergewöhnlichen Ideen zu etwas bringen werden aufgrund ihrer Ausbildung und eines starken Charakters.

Diese von uns hoch geachteten Zeitgenossen – exakt diese – wollen wir nicht aus den Augen verlieren.

Und sie sollen uns finden können.

Darum haben wir uns neu angezogen.

Denn Kleider machen Leute.

Schreiben Sie einen Kommentar