Inquisition & Autodafé der OECD umgehen

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Es ist an der Zeit, Klartext zu reden.

Klartext über “Offshore heute”.

Das Denken und Handeln der die Macht ausübenden “Eliten” erinnert in erschreckendem Ausmass an die schwärzesten Tage des Katholizismus. Was meinen wir damit?

Die Inquisition:

Das war die Zeit der systematischen Beschlagnahmung von Vermögen – gerechtfertigt durch die Katholische Kirche des Mittelalters

Schon um das Jahr 1300 herum wurde die Inquisition bemüht, um das Vermögen des Templer-Ritterordens zu konfiszieren.
Die Templer wurden der Ketzerei angeklagt, der Orden wurde aufgelöst und all der Reichtum, den sie in vielen Jahren gebildet hatten, wurde von der Katholischen Kirche konfisziert.
Die Anklage der Ketzerei bezweckte allein, die Vermögenswerte des Ritterordens beschlagnahmen zu können und um sich der Schulden zu entledigen, die die Katholische Kirche bei den Templern angehäuft hatte.

Die Spanische Inquisition

Die geldgierige Katholische Kirche war immer ein grosser Eintreiber von Steuern. Aber Steuereintreibung war schwierig in den Jahren um 1500 herum. Ohne eigenes Budget war die Inquisition finanziell allein abhängig von der Beschlagnahmung der Vermögenswerte der von ihr Angeklagten. So überrascht es auch nicht, dass verhältnissmässig viele der Angeklagten der Klasse der reichen Menschen angehörten. Der seinerzeitige Missbrauch der Macht ist offensichtlich.

Tomás de Torquemada legte mit dem Aufbau eines eigenen inquisitorischen Verwaltungsapparates auf der Iberischen Halbinsel den Grundstein für die Spanische Inquisition, die

bis ins 19. Jahrhundert

bestehen sollte. Gesetzlich legte Torquemada fest, dass sämtliche Auslagen der Inqusition zunächst abzudecken wären aus beschlagnahmten Vermögenswerten der Angeklagten, bevor ein eventuell verbleibender Rest weiterzuleiten wäre an die Königliche Schatzkammer.

Er machte aus seinem “Heiligen Amt” die alles beherrschende Institution. Alle Gerichte des Landes waren diesem “Heiligen Amt” unterwürfig. Die Inquisition der Katholischen Kirche wurde somit zur höchsten Rechtsinstanz.

Den Rechtsanwälten wurde es verwehrt, die als “Ketzer” angeklagten Personen wirkungsvoll zu verteidigen. Ihre Aufgabe bestand primär darin, die Inquisition zu unterstützen und nicht den Beschuldigten zu verteidigen. Ein Anwalt, der den Angeklagten zu stark unterstützte, wurde selbst beschuldigt, den Ketzern zu helfen und riskierte damit, selbst als Ketzer angeklagt zu werden.

Torquemada, der Großinquisitor der spanischen Inquisition, schuf eine wahre Armee von Priestern, deren Hauptaufgabe darin bestand, Verleumdungen und Lügen über das gesamte spanische Territorium zu verbreiten, indem das Volk falsch informiert wurde, indem Torquemada den Begriff der “Ketzer” und “Hexen” schuf und verbreitete mit dem einzigen und makabren Zweck, das Eigentum wohlhabender Familien zu beschlagnahmen. Hinter diesen Priestern stand ein mächtiges Netzwerk von Journalisten namens Jesuiten, deren einzigartige Funktion darin bestand, die oben genannten Verleumdungen zu verbreiten und ihrerseits die Zeichen zu predigen und zu lehren, an denen ein”Ketzer” erkannt werden konnte. Das waren Zeichen, die im Ergebnis nichts anderes waren als Reichtum und Schönheit und die schlimmste “Sünde” von allen, nämlich die Liebe zur Freiheit.

Der Hauptgrund für den Aufstieg der Inquisition war der Verlust von Steuereinnahmen und die Absicht, die Macht des katholischen Staates zu stärken – klingt das nicht irgendwie vertraut – und bedrohlich?

Etwa vier Jahrhunderte später, während der Weltwirtschaftskrise, ernannte ein gewisser Adolf Hitler Herrn Goebbels zu seinem Minister für öffentliche Aufklärung und Propaganda. Goebbels praktizierte eine abschreckende antisemitische Propaganda, indem er die deutsche Bevölkerung “lehrte”, wie man die “reiche Hexe”, also die Juden, aufspüren kann.

Hitler erhob eine sehr hohe Steuer zu Lasten von Juden sowie auf diejenigen, die er als Staatsfeinde betrachtete. Diese Steuern – mit unschuldigem Blut bezahlt – finanzierten seine “demokratischen” und “egalitären” Reformen, die laut dem Dritten Reich darauf abzielten, der deutschen Arbeiterklasse zu helfen.

Heute haben sich die Methoden geändert, aber die Prinzipien behalten ihre Gültigkeit.

Die OECD mit Hilfe ihrer dunklen Handlanger von Geheimdienstagenturen und dem ICIJ, der sich in vertrauliche Konten hackte, hat eine Art von “globaler Besteuerung” zulasten der Dispositionsfreiheit der Menschen weitgehend durchsetzen können.

Infolgedessen wird jede Person, die ein Vermögen besitzt und es vertraulich behandeln will, automatisch mit der Anschuldigung von Geldwäsche, Steuerhinterziehung oder Finanzkriminalität konfrontiert.

Dadurch schafft sich der Staat das Recht, diese Personen ohne ein faires Verfahren und in den meisten Fällen ohne tangentiale Beweise erst einmal zu inhaftieren. Die “Ketzer”, die “reiche Hexe”, sind wieder einmal in der sich drehenden Spirale der Geschichte, die Reichen, deren Ratgeber und natürlich die Menschen, für die “Freiheit” mehr ist als eine blosse Worthülse.

Steueroptimierung in ein Verbrechen verwandeln –
OECD und verschuldete Hochsteuerstaaten als das Neue “Heilige Amt”

Die OECD hat sich zunehmend mit der Wirtschaftskrise und der Kapitalflucht beschäftigt. Ihre Steuerinitiativen zielen darauf ab, die staatliche Kontrolle über die Besteuerung zu stärken.

Seit den 1970er Jahren haben die OECD-Staaten Schritt für Schritt begonnen, Steueroptimierung durch geschickte Steuerplanung von einem stinknormalen Verwaltungsverfahren in ein Verbrechen zu verwandeln.

Die Erlöse aus geschickter ausgefeilter Steuerplanung sind nun zum Verbrechen der Geldwäsche gemacht worden.

Die OECD als das neue “Heiligen Amt” hat 2015 fünf Aktionsschwerpunkte festgelegt

  1. Sicherstellen, dass die professionellen Berufsstände – Anwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften – einen eigenen Beitrag leisten müssen zur Bekämpfung von Steueroptimierung.
  2. Intensivierung der internationalen und regierungsübergreifenden Zusammenarbeit, um eine umfassende und globale Antwort auf die sog. “Steuerkriminalität” zu finden, auf der Grundlage des Schlüsselberichts “Effective Inter-Agency Co-Operation in Fighting Tax Crimes and Other Financial Crimes”, der auf dem Forum 2015 vorgestellt worden war.
  3. Beherzigung der Erfahrungen aus der ganzen Welt, wie man am besten auf Steuerkriminalität reagieren könnte bei Umsetzung der “10 globalen Gebote (Prinzipien)” des “Heiligen Amtes der OECD”, die ebenfalls auf diesem Forum – wenn auch nicht von Moses – vorgestellt wurden.
  4. Stärkung der Fähigkeit, global zusammenzuarbeiten und Ausbau der Kapazitäten für den schnellen und sicheren Austausch von Informationen und Daten.
  5. Aufbau von Kapazitäten in allen Ländern – einschliesslich der Entwicklungsländer – zur Bekämpfung der sog. Finanzkriminalität, so dass es kein Versteck für “Steuerstraftäter” geben kann.

Das “Heilige Amt” der OECD zielt nun auf Intermediäre um vollständige Transparenz und Abschaffung jeglicher Privatsphäre zu erreichen

Intermediäre müssen ihre CRS-Vermeidungstrategien und Offshore-Strukturen im Rahmen der Mandatsausübung

  • den Steuerbehörden ihres jeweiligen Landes
  • und jeden anderen Landes, in dem sie diese Dienstleistungen über eine Niederlassung anbieten,

 

offen legen.

Zu den Intermediären gehören sowohl Berater (“think lawyers and consultants”) als auch Dienstleister (“think trust companies and corporate service providers”).

Kurzum: Die Vermögens- und Steuerberatung ist “kompliziert” geworden

Der Tatbestand der “Verbrechen der aggressiven Steuerhinterziehung” (auch wenn alles gesetzeskonform gestaltet ist) existiert in den meisten OECD-Ländern. Es handelt sich um ein “spirituelles” Verbrechen, d.h. um ein Verbrechen, bei dem es darum geht, den “Geist” der Steuergesetze zu brechen.

Rechtsanwälte/Intermediäre, die ihre Mandanten bei der sog.”aggressiven Steuerplanung” oder gar bei der CRS-Vermeidung unterstützen, können sich verschiedener Straftaten wie Geldwäsche schuldig machen und strafrechtlich verfolgt werden.

Was ist nun unsere Rolle?
  • Der Schutz des Vermögens der Kunden
  • oder nur noch die Rolle als neue Steuerpolizei für die OECD und insbesondere für ihre verschuldeten und besteuerungsagressiven Mitgliedsländer?

 

UNSERE ANTWORT

Ein weiterhin legales 4-Stufen-Programm zum Schutz des Vermögens der Kunden

  1. Erwerben Sie eine zweite Staatsbürgerschaft.
  2. Erwerben Sie einen Steuerwohnsitz in einem Land, das kein ausländisches Einkommen besteuert.
  3. Schaffen Sie ein Treuhandvermögen in der Jurisdiktion im Zuständigkeitsbereich der neuen Staatsbürgerschaft bzw. am erwählten Steuerwohnsitz.
  4. Schaffen Sie dort im Falle der Fortsetzung einer Berufstätigkeit eine echte “Betriebsgesellschaft”, die gleichzeitig das Zentrum für die Geschäftsführung des Unternehmens ist.

Schritt 1: Erlangung der zweiten Staatsbürgerschaft, beispielsweise in St. Kitts & Nevis, Grenada, Dominica, Antigua & Barbuda oder St. Lucia

  • Keine Steuern auf Einkommen aus dem Ausland
  • Starke Bankdatenschutzgesetze (weitaus stärker natürlich, wenn man Staatsbürger ist; kein automatischer Informationsaustausch in ein anderes Land)
  • St. Kitts & Nevis wie die anderen genannten Jurisdiktionen schützen ihre eigenen Staatsbürger vor unrechtmässiger Auslieferung oder politischer Verfolgung durch andere Regierungen.

 

Schritt 2: Erlangung des Steuerwohnsitzes in einem Land, in dem keine Steuern erhoben werden auf Einkünfte aus einem anderen Land.

  • Mit Hilfe der korrekten Dokumente, die den Steuerwohnsitze eindeutig belegen, melden Banken Ihr persönliches Einkommen nur an dieses Land, in dem Sie Ihren Steuerwohnsitz haben.
  • Es ist voraussehbar, dass Banken in Anlehnung an das US-amerikanische FATCA-Prinzip anfangen werden, dem Land der Staatsbürgerschaft – wenn auch nur ergänzend – Bericht zu erstatten. Zusammen mit der neuen Staatsbürgerschaft ist das aber kein Problem.
  • Wenn alle Unterlagen über einen geeigneten Steuerwohnsitz vorliegen – beispielsweise aus Panama – bedeutet das auch für uns als Anwälte den Schutz vor den drakonischen Regeln betreffend vielleicht einmal Berichtspflichten zu Lasten von Mandanten an Drittjurisdiktionen.

 

Schritt 3: Begründung eines Trusts, beispielsweise in Nevis

  • Die Treuhandgesetzgebung hat sich in England über 800 Jahre hinweg organisch entwickelt. Die Gesetze sind unmissverständlich klar und werden im Rahmen einer starken zuverlässigen Gesetzgebung umgesetzt.
  • Das Haager Trust-Übereinkommen hat zur Folge, dass Trusts sowohl in Zivilrechtssystemen als auch in Common Law Jurisdiktionen international anerkannt sind.
  • Ein richtig ausgearbeiteter Trust schafft einen grundsoliden Schutz vor Gläubigern und Regierungen.
  • Der Treugeber des Trusts wird – unserem Beispiel folgend – ein Steuerinländer von Panama und ein Staatsbürger von St. Kitts & Nevis sein, so dass die Treuhänder als Steuerpolizisten der OECD nur nach Panama und St. Kitts & Nevis berichten müssen.
  • Der Trust kann dann international investieren, ohne Steuern zahlen zu müssen.
  • Sollte es in Zukunft zu einem Rechtsstreit um das Trustvermögen kommen, wird das Gericht in Nevis ein ausländisches Urteil nicht anerkennen und folgerichtig nicht vollstrecken, und das Treuhandvermögen kann wirksam dauerhaft geschützt werden.
  • Der Trust scheidet das rechtliche Eigentum vom Settlor ab, so dass dieser zu Recht erklären kann, dass er kein Vermögen hat und Einkommen daraus erzielt.

 

Schritt 4: Begründung einer “operierenden Gesellschaft”, beispielsweise in einer Zollfreizone in Panama

  • Bestimmen Sie, wohin Sie die Substanzwerte bringen und unter welchen Besteuerungsgesetzen Sie Abgaben zahlen wollen.
  • Vermischung von Betriebs- und Finanzanlagen.
  • Nutzen Sie Doppelbesteuerungsabkommen (DTT) aus auch für finanzielle Vermögenswerte.
  • Steigerung der Reputation bei Banken und Geschäftspartnern.

 

FAZIT:

Mit zunehmendem Verständnis, dass Staatsbürgerschaft und Steuerwohnsitz nicht ein geburtsbedingter Dauerzustand sein muss, sondern zwischenzeitlich eher ein zu kaufendes Gut, ist die Antwort auf den Eingriff der neuen Inquisition durch das “Heilige Amt” der OECD mit den Eingriffen in die Rechte des Einzelnen wie ebenfalls – und nicht zu vernachlässigen – in die seiner Berater prinzipiell einfach umsetzbar.

Man muss allerdings die Bereitschaft mitbringen, aus der Schafherde seiner Mitbürger auszubrechen.

Täuschen wir uns nicht:

Die Alternativen heissen:

AUSBRUCH oder SCHLACHTBANK

Wer nur dem halbseidenen Mittelweg eines die wahren Gegebenheiten verschweigenden Allerwelts-Offshore-Strukturen-Händlers folgt, riskiert, auf den neuen Scheiterhaufen der Inquisition der Gegenwart zu enden.

Autodafé oder Freiheit & Selbstachtung

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