Frau Merkel im Knast?

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Nein, denn der tropische Inselstaat lebt geradezu davon, eines der letzten Paradiese für Vermögende zu sein. Und so profitiert er gerade reichlich von den schärferen Regeln der OECD. So ist das Leid der Hiesigen die Freude der anderen: Jetzt, wo massenhaft Geld aus der Schweiz oder aus Liechtenstein abfließt, weil die europäischen Staaten einlenken, wird Singapur zu einem der letzten Auffangbecken der Reichen. Manche nennen den Inselstaat deshalb schon länger die asiatische Schweiz.

Das Bankgeheimnis Singapurs gehört zu den strengsten der Welt. Auf der südostasiatischen Insel gibt es keinerlei Devisen- oder Transferbeschränkungen. Jeder kann hier Geld ein- und ausführen, so viel er will. Man könnte es also regelrecht im Koffer mitbringen. Es gibt keine Kapitalertragsteuern, und wer sein Vermögen in einer Familienstiftung anlegt, ist generell steuerbefreit. Selbst Managergehälter haben hier die größten Chancen, fast ohne Steuerzahlungen auf dem Konto ihrer Besitzer zu landen, wenn der Bezieher und seine Firma ein paar Kniffe kennen.

Aber es gibt nicht nur Singapur.

Intelligente Steueroptimierer aus der Alten Welt haben längst ihr Erspartes in den Fernen Osten geschafft, um unbehelligt vom Fiskus ihr Vermögen zu sichern. Und durchaus nicht nur nach Singapur.

 

Besonders interessant sind

 

Hong Kong & Labuan

 

als Alternativen zu Singapur.

Natürlich möchte die EU die asiatischen Schlupflöcher schließen. Aber ebensogut kann man versuchen, mit Stäbchen Wasser zu verspeisen.

In Asien ist es für die EU faktisch nicht möglich, Druck auszuüben. Selbst das Bundesfinanzministerium räumte bereits ein, dass "rasche Lösungen nicht zu erwarten" sind.

 

Wir machen es den Jungs noch etwas schwerer mit unserer

 

Multi-Flag-Strategy.

 

Wir mischen bei den Konstruktionen von Offshore Lösungen nicht nur Länder, sondern ganze Kontinente. Immer wird das individuell angepaßt. Viele Länder Lateiamerikas kennen das territoriale Besteuerungsprinzip, d.h. es wird nur besteuert, was im Inland verdient worden ist. Mittelzuflüsse aus dem Ausland sind steuerfrei. Ein Großteil Lateinamerikas ist eine riesige zusammenhängende Steueroase, anders als Panamá sind diese Länder aber nirgends gelistet. 

 

Lateinamerika und und Asien passen trefflich zusammen. Wir mixen

 

 

  • Panamá mit Singapur,
  • Hong Kong mit Kolumbien,
  • Labuan mit Costa Rica.

 

Oder auch anders. Noch etwas Paraguay gefällig im Rahmen eines Sonderfalles? Die Philippinen sind auch sehr nett.

 

Geld nach Venezuela? Nein, das bestimmt nicht! Aber die dortige Kapitalgesellschaft ist auch einsetzbar. Die kann sogar Konten in den Steueroasen der USA eröffnen und selbst im "Feindesland"Kolumbien. Pässe gibt es bei Hugo Chávez recht günstig – und mit denen kann man sogar gut in Europa herumreisen.

 

Nein, wir sind noch nicht fertig mit der Aufzählung.  Aber wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören.

 

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