Einfrierung von Bank-Konten

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Die Aussichten für die Banken sind alles andere als rosig.

  • In der Diskussion werden häufig externe Ursachen wie die steigenden Kosten der Regulierung und Überwachung der eigenen Kunden genannt.
  • Hinzu tritt die wachsende Konkurrenz durch FinTechs, denn die sind billiger, besser und entziehen sich dem Überwachungswahnsinn.
  • Der Bitcoin wird immer populärer. Nutzt man diese Währung, braucht man gar keine Banken mehr.

 

Besonders schlecht sieht es bei den Banken in Deutschland aus. Deutsche Banken hinken im internationalen Vergleich bei Wachstum und Rendite den Banken anderer Länder seit geraumer Zeit hinterher. Genannt wird dabei natürlich auch die Niedrigzinspolitik der EZB.

  • Banken, die Geld über Nacht bei der EZB parken, müssen seit 2014 Strafzinsen zahlen.
  • Banken geben die negativen Zinsen inzwischen nicht nur an gewerbliche Kunden weiter, sondern auch an die private Kundschaft.
  • Um diese Kosten zu vermeiden, bunkern einige Banken tonnenweise Bargeld in ihren Tresoren.

 

Wie schizophren! Einerseits wird Bargeld von allen Seiten schlecht geredet, wird die Nutzung von Bargeld immer weiter eingeschränkt – aber die Banken selbst demonstrieren uns, dass auf Bargeld gar nicht verzichtet werden darf aus Sicherheitsgründen.

Die EU-Staaten beraten aktuell über die europaweite Einfrierung von Konten im Falle eines drohenden Ansturms von Sparern auf Banken (Bank-Run).

Um das zu erfahren, durfte man allerdings nicht die systemhörige deutschsprachige Presse lesen. Derartige Informationen entnimmt man beispielsweise dem englischsprachigen Dienst von Reuters wie am 28. Juli – nachzulesen hier.
So sollen Repräsentanten der EU-Mitgliedsländer bereits seit Jahresbeginn darüber nachdenken, wie mehrtägige Auszahlungs-Stopps von Bargeld praktisch umgesetzt werden können, um Notmaßnahmen für Banken in Schieflage zu beschließen.

Die Bundesregierung begrüsst entsprechende Schritte, berichtet Reuters. Und weiter:

„EU-Länder, die bereits Gesetze über Konteneinfrierungen im Falle drohender Bankpleiten haben, wie Deutschland, unterstützen die Forderungen, sagen Beamte.“

Reuters zitiert eine nicht namentlich genannte Quelle aus dem Umfeld der Bundesregierung:

„Der Wunsch besteht darin, einen Bank-Run zu verhindern, damit eine Bank, die sich in einer kritischen Phase befindet, nicht zusammenbricht.“

 

Das sind doch schöne Aussichten!

Sollen wir jetzt noch all die Krisenszenarien in Europa wiederholen bis hin zur gemeinschaftlichen europaweiten Haftung für Banken mit der rosigen Perspektive, dass deutsche Institute einstehen müssen, wenn das italienische Bankensystem endgültig zusammenbricht?

Es ist unglaublich, aber das deutsche Bankkunden-Schaf vertraut noch immer dem kaputten System. Es knacken die morschen Knochen, aber das deutsche Massen-Schafshirn schaltet weiter ab:

“Mama Merkel wird es schon richten!”

Deshalb lassen die deutschen Schafe dem Schicksal, dem Verlust ihres Vermögens, seinen Lauf.

“Oh Gott, nur nicht handeln!”

Oder ehrlicher:

“Ich trau mich nicht. Das ist doch bestimmt verboten! – Blööök”

Seit wann ist die Sicherung des über Jahrzehnte erarbeiteten Geldes eigentlich kriminell?

Zwei Alternativen:

  1. Als Hammelfleisch in Mama Merkels Europa-Suppe enden.
  2. Der Hammelherde entkommen.

Oder konkret an uns gerichtet:

Entweder:

“Lasst mich doch bitte inmitten meiner Hammelherde glücklich sein!”

Oder:

“Holt mich hier raus! – Zeigt mir die ersten vorsichtigen Schritte, aus der Hammelherde auszubrechen!”

Hier geht es raus aus der Hammelherde

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