Einblick in private Bank-Konten

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Es ginge doch nur um eine wirksamere Kontrolle gegen den Terrorismus, logen die Politiker den Menschen vor.

Zwischenzeitlich aber schnüffeln Finanz- und Sozialbehörden mit großer und ständig wachsender Begeisterung in den privaten Bank-Konten der Deutschen.

In den ersten sechs Monaten 2017 sind beim zuständigen Bundeszentralamt für Steuern 340.265 Abfragen eingegangen und damit

83% mehr als im Vorjahreszeitraum.

Das war der “Welt am Sonntag” zu entnehmen, die sich auf Informationen des Bundesfinanzministeriums berufen konnte.

Im Jahr 2016 hatte es “nur” im gesamten Jahr 358.228 Abfragen gegeben.

Im ersten Halbjahr 2017 wurden dem Bericht zufolge

  • 89.134 Konten aus steuerlichen Zwecken abgefragt (69% mehr als im Vorjahr),
  • die Anfragen der Sozialbehörden und Gerichtsvollzieher stiegen sogar um 89% auf 251.131.

 

Der Kontoabruf hat sich demnach weit entfernt von der behaupteten Idee der Terrorismusbekämpfung, die immer nur vorgeschoben worden war. Es geht stets um Ausspionierung des eigenen Staatsbürgers, dem seine Privatsphäre gestohlen wird.

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, verteidigte die Abfragen natürlich. Darüberhinaus macht er keinen Hehl aus seiner Freude, dass die Rechte der Untertanen immer weiter beschnitten werden, dass es immer einfacher wird für Behörden, sich im Bankkonto jedes Staatsbürgers bewegen zu können wie in seinem eigenen Bankkonto.

„Es wird leichter, die Auskünfte zu bekommen“,

frohlockte Eigenthaler. Unter anderem seien

„die Steuerbehörden ab dem 1. Januar 2018 nicht mehr gezwungen, den Steuerbürger im Vorfeld auf die Möglichkeit des Kontenabrufs hinzuweisen“.

Auch

„Sammelanfragen, bei denen sich die Behörden nach Konten einer Gruppe von Kunden erkundigen können“,

seien dann einfacher.

Da lauert ein Sicherheitsproblem

Es geht nicht einmal nur um die Privatsphäre, es geht auch um die wachsende Gefahr, dass Gelder von den Kunden-Konten einfach abgebucht werden.

Wir haben gelernt, dass

“für den Staat geöffnete Türen”

in Bereiche, die ihn eigentlich gar nichts angehen, auch von kriminellen Hackern immer wieder genutzt werden.

Jeder von uns kennt persönlich hinreichend viel Dumpfbacken in den Behörden. Es werden teilweise auch diese halbhirnigen Gestalten im Staatsdienst sein, die in Privatkonten rumschnüffeln und in ihrer ganzen Dämlichkeit bei dieser Arbeit Fehler begehen, die die gesamte Sicherheit des Kontos in Frage stellen. Am Ende behauptet dann die Bank, der Geldverlust sei Schuld des Bankkunden, denn der wahre Sachverhalt wird verschleiert werden.

Das Bank-Konto in Deutschland ist hochgefährlich.

Auslandskonten sind so einfach zu begründen. Da hat keine beamtete Dumpfbacke ein Zugrifftsrecht. Das Auslandskonto schafft Sicherheit und Privatsphäre.
Man kann mit den Auslandskonten ebenso arbeiten, wie mit einem Konto in Deutschland. Das hat nichts mit Steuerhinterziehung zu tun.

Es geht um Sicherheit.

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