Die Vertrauensfrage

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Die Menschen verabschieden sich innerlich von diesem Staat.

Und dieser Staat tut nichts, die Menschen wieder zurückzugewinnen.

Im Gegenteil, er tut immer mehr dafür, dass sich die Distanz seiner Bürger zu ihm vergrössert. Das zeigt sich nicht nur an den vielen Menschen, die sich an Wahlen gar nicht mehr beteiligen – insbesondere bei der jungen Generation, der dieser Staat immer gleichgültiger wird. Und steigt die Wahlbeteiligung mal etwas, ist das auf die AFD zurückzuführen und nicht den selbsternannten Eliten gutzuschreiben.

Dieser Staat baut Mauern wie einst Walter Ulbricht. Diese Mauern sind heute nicht mehr aus Stein, Beton und Stacheldraht. Die moderne Version der Mauer besteht aus Verboten, Regulierungen und Überwachungen. Die Freiheit, die Privatsphäre seiner Bürger kümmert diesen Staat so wenig wie einst Walter Ulbricht.

Die traurige Berliner Kabinettsliste könnte neben dem Namen “Walter Ulbricht” auch Namen enthalten wie “Otto Grotewohl”, “Reinhard Heydrich”, “Hilde Benjamin”, “Joseph Goebbels” oder “Karl-Eduard von Schnitzler” – das alles sind wesensidentische Typen von beliebig austauschbaren Charaktermasken ohne Gefühl für Freiheitsbedürfnis und ungestörte Selbstentfaltung des Menschen. Ihnen allen fehlt die Ethik, auf die ein Staatswesen existenziell angewiesen ist, wenn es von seinen Bürgern respektiert werden will. All diese vormaligen Chraktermasken gaben sich ähnlich jovial bei der Demonstration vermeintlicher Bürgernähe, wie die diversen Kabinettsmitglieder der letzten Jahrzehnte. Es reicht nicht, einem weinenden Kind vor laufender ARD-Kamera über die Haare zu streicheln oder frisch gekürte Fussballweltmeister unter der Dusche zu besuchen und verwirrt nach Spielern des ASK Vorwärts Berlin Ausschau zu halten.

Die Menschen wenden sich ab. Schlimmer für diesen Staat:

  • Sie trennen sich von diesem Staat und wandern aus.
  • Sie lassen zumindest ihre Vermögenswerte “auswandern”.
  • Sie bleiben physisch noch in diesem Staat, leben aber nicht mehr wirklich in ihm, sondern in Parallelwelten – etwa als Hooligans.
  • Andere leben in völlig neuen Sphären – von Mama Merkel nicht einmal unpräzise bezogen auf ihren eigenen engen Horizont als “Neuland” bezeichnet.
    Teil von “Neuland” ist die Welt der Kryptowährungen, in denen viele Menschen sich zwischenzeitlich Unabhängigkeit vom “System der Charaktermasken” erstreiten.

 

All das heisst so viel wie: “Adieu – mit mir nicht mehr!”

Vertrauen steckt in der Krise.

Wohin man auch blickt, schwindet das Vertrauen:

  1. in die Finanzindustrie,
  2. in die Europäische Union,
  3. in diese Form der Demokratie,
  4. in die Medien
  5. und in die staatliche Freiheitsgewährung im Besonderen.

Aber exakt darauf, dass der “Staat der Charaktermasken” jegliches Vertrauen verspielt hat, zielt die neue Freiheitsbewegung der Kryptowährungen, die zu einer frischen jugendlichen Massenbewegung geführt hat. Es ist aber anders wie einst, als sich bei Massenbewegungen alles auf den Strassen abspielte, nämlich seinerzeit in den 68er Jahren. Der Slogan “Bürger lasst das Gaffen sein – kommt herunter, reiht Euch ein” hatte keinen grossen Erfolg. Aber heute reiht sich der normale vom Staat frustierte Bürger schlussendlich doch ein:

in die Welt der Kryptowährungen.

Und nun “zittern die morschen Knochen” der Chraktermasken. Ihre Waffen sind so wirkungslos wie Nägel, mit denen man versucht, einen Pudding an die Wand zu nageln. Da können sie mit sich überschlagender Stimme noch so viel krächzen:

“Regulierung-Geldwäsche-Terrorfinanzierung”.

Das Geschwätz wirkt auf die Generation, die sich vom Staatstreiben der Charaktermasken angewidert abgewandt hat, wie die immer wiederholte Litanei des Ochsen von seiner Operation.

Boring – langweilig – unwichtig!

Es ist ein scharfer Angriff, der von den Vordenkern der Digitalwährung Bitcoin ausging, nämlich ein Angriff auf den Lebensnerv der Machthabenden. Nur unter Zuhilfenahme des bestehenden tagtäglich missbrauchten Finanzsystem können die “Eliten” ihr System der im Ergebnis selbstmörderischen Verschuldungsspirale sich weiter drehen lassen.

Anders als Vermögenswerte wie die durch nichts gedeckten Fiat-Währungen des Euro oder Dollar kommt Bitcoin ohne Notenbank aus, einer Notenbank, die frech behauptet, den Wert der Münzen, Scheine und Bankguthaben “garantieren” zu können. Da müsste man schon wieder vertrauen in Charaktermasken und darauf, dass sie ehrlich agiert, diese Notenbank. Man schaue Mario Draghi nur in seine eiskalten Augen!

Satoshi Nakamoto, der anonyme Erfinder von Bitcoin, sah im Vertrauen, das man den Notenbanken entgegenbringen müsse, ein “Grundproblem”. Wenn man etwas als “Grundproblem” erkannt hat, weiss man, was man abzuschaffen hat.

Beim Bitcoin ist es schon rein praktisch unmöglich, einen neuen Bitcoin ins System zu schmuggeln. Der Betrug würde – anders als bei der Zentralbank – sofort erkannt.
Der ganze Prozess wird von einem Algorithmus gesteuert und mithilfe von Verschlüsselungstechnik abgesichert. Vertrauen zu einer einzelnen Organisation mit ihren Chraktermasken ist somit nicht mehr nötig.

Mit Slogans wie

“In Cryptography We Trust”

feiert die Bitcoin-Gemeinde diesen Fortschritt, in Abgrenzung zu

“In God We Trust”,

was auf Dollarnoten steht.

Wie kann man, allem voran dem Bankensystem, denn heute in Wirklichkeit noch Vertrauen entgegenbringen?

Geschäftsbanken müssen nur wenige Prozent der ihnen anvertrauten Guthaben tatsächlich vorhalten, den Rest können sie weiterverleihen. Das System funktioniert aber nur, solange die Kunden der Bank vertrauen, dass diese sorgsam mit den Einlagen wirtschaftet.

In der Finanzkrise ab 2007 wurde sichtbar, was passiert, wenn Vertrauen erodiert. Die Bank Lehman Brothers ging pleite, weil plötzlich viele Geschäftspartner und Kunden der Bank ihr Vertrauen entzogen. Das versetzte der Bank den Todesstoß. Als niemand den Managern mehr glaubte, zogen Anleger ihr Kapital ab, Gläubiger verweigerten neue Kredite. Der Bankrott setzte eine Kaskade von weiteren Abschreibungen, Verlusten und Pleiten in Gang.

Daher ist es vor allem im bestehenden Finanzsystem so wichtig, das bestehende

Vertrauen einer tumben Masse von Bürgern zu erhalten.

  1. Würden alle Kunden auf einmal ihr Geld zurückhaben wollen, wäre praktisch jede Bank sofort zahlungsunfähig.
  2. Würden plötzlich alle Kunden ihr Geld zurückhaben wollen – ihr Eigentum wohlgemerkt – könnten auch die Notenbanken als Hüter des Geldsystems den Zusammenbruch nicht verhindern.
  3. Das System beruht auf gesetzlich gedeckter Veruntreuung bei Nutzung eines für Banken straffrei gestellten Schneeballsystems.

 

Diesem Systems soll man vertrauen?

Nicht zufällig wurde Bitcoin auf dem Höhepunkt der Krise Ende 2008 geboren. Das danach immer weiter steigende Misstrauen gegen Finanzinstitutionen verhalf der Alternativ-Währung zum Durchbruch.

Hinter “In Cryptography We Trust” steckt die Überzeugung, dass Vertrauen in Politiker und Bänker heutzutage ein Problem darstellt, das nach einer technischen Lösung geradezu verlangt.

  • Etwas Antiquiertes, Analoges, durch Charaktermasken Missbrauchtes
  • muss durch etwas Neues ersetzt werden,
  • was nach Lage der Dinge nur digital sein kann.

 

Das galoppierende Misstrauen entfaltet einen Abwärtssog, in den das herrschende System sich selbstverschuldet hineinmanövriert hat. In diesem Abwärtssog zappeln nun rund um den Globus die Charaktermasken der hochverschuldeten westlichen Industrienationen.
Langzeitbefragungen zeigen, dass das Vertrauen von US-Bürgern in ihre Regierung – egal ob republikanisch oder demokratisch kontrolliert – seit dem Jahr 2000 fast konstant gefallen ist. Auch das Vertrauen untereinander ist so gering wie nie zuvor in den vergangenen 40 Jahren.

Die Chraktermasken haben die Ethik der westlichen Demokratien kaputt gemacht, Vertrauen in sie vermutlich unwiederbringlich durch ihre grenzenlose Borniertheit und Dämlichkeit zertrümmert. Der Staat ist nicht mehr die vertrauenswürdige Neutralisierungsebene von gesellschaftlichen Konflikten. Im Gegenteil hat die Flüchtlingskrise gezeigt, dass der Staat Konflikte erst schafft, für die er danach keine Lösungen anzubieten hat.

Die Idee, Vertrauen in Politiker und Bänker durch Technik zu ersetzen, wird folgerichtig immer populärer.

Einige Programmierer haben erkannt, dass mit der dem Bitcoin zugrunde liegenden Technik, der Blockchain, das Vertrauen in Banken überflüssig gemacht werden kann, weil man sie nicht mehr braucht.

Wer über seine Vermögenswerte wieder ohne die von den Chraktermasken geschwungene Knute frei verfügen kann, gewinnt nicht nur finanzielle Freiheit, er gewinnt Bewegungsfreiheit, er befreit sich von lästigen Abhängigkeiten gegenüber dem verachteten Staat, der die freiheitlichen Traditionen Deutschlands tagtäglich verrät. Mehr Menschen in Deutschland als die Regierenden wahrhaben wollen haben dessen stolze Geschichte vom Wartburgfest über das Hambacher Fest bis zur Paulskirchenverfassung und weiterer Freiheitsbewegungen im Herzen und unterscheiden sich damit vom verkrusteten System dieses Staates ohne innere Werte.

Das ist nichts als Träumerei?

Wohl nicht, wie aktuelle Auswertungen belegen:

Eine Untersuchung der Börse Stuttgart erlaubt erste Rückschlüsse zum Thema “Krypto-Anleger”.

Eine Tochterfirma der deutschen Privatanleger-Börse hat hierfür 1018 Internetnutzer befragt. Bei der Befragung waren Privatanleger mit Börsenwissen überdurchschnittlich vertreten. Der typische deutsch-tumbe Mama Merkel Verehrer war bei der Befragung somit kaum vertreten, d.h. die Studie ist nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung – aber sehr wohl für einen überdurchschnittlich intelligenten Teil der Bevölkerung.

  • Drei Viertel der Befragten hatten bereits mit Wertpapieren gehandelt, kannten sich also besser mit Finanzthemen aus, als der besagte Durchschnittsbürger.
  • Und – ganz wichtig – ein Drittel dieser Teilnehmer besitzt tatsächlich schon einen Account bei Krypto-Plattformen!

 

Krypto-Anleger – Fakten:

  1. Die Mehrheit ist männlich. Während nur gut 10% der Frauen in Kryptowährungen investiert haben, sind es über 40% der Männer.
  2. Die Mehrheit ist jung. Von den unter 35-Jährigen hat knapp die Hälfte in Kryptowährungen investiert, von den über 35-Jährigen nur knapp ein Fünftel.
  3. Die Mehrheit beschränkt sich nicht auf Bitcoin. Fast zwei Drittel der Krypto-Anleger handeln mit drei und mehr Währungen.
  4. Die Mehrheit schichtet häufig um. Knapp die Hälfte der Krypto-Anleger handelt monatlich, gut ein Fünftel wöchentlich, knapp ein Zehntel täglich und 2% sogar noch häufiger. Das sind beachtliche Werte.
  5. Junge männliche Krypto-Anleger sind bei den „Hochfrequenzhändlern“ überproportional vertreten.

 

Die Studie zeigt aber auch:

  • Etliche Krypto-Anleger zeigen klassisches Herdenverhalten. Die Eröffnung neuer Krypto-Accounts korrespondierte über die Jahre mit dem Bitcoin-Preis und explodierte 2017. Das allerdings ist auch das typische Verhalten der tradenden Börsen-Profis, die ebenfalls beständig schwanken zwischen Euphorie und Panik und nur mit dem Strom schwimmen.
  • Über 70% informieren sich in Onlineforen über den Markt, knapp 55% auf Blogs und in sozialen Medien. Das belegt, wie sehr die gelenkte und stinklangweilige Systempresse an Einfluss verloren hat.
  • Am enthusiastischsten bewerten diejenigen der Befragten die Zukunft des Krypto-Markts, die zwar Kryptowährungen handeln, aber sonst noch nie mit Finanzprodukten in Berührung gekommen sind. Das zeigt zu Ende gedacht den nahezu revolutionären Enthusiasmus von Menschen die sich befreit fühlen vom Mehltau des überkommenden Finanzsystems, um das sie sich schlicht und einfach nicht mehr scheren.

 

Von dem verachteten Staat und seinem missbrauchten Finanzsystem hat man sich verabschiedet. Man bekämpft ihn nicht mit Gewalt wie einst die RAF. Man agiert schlicht nicht mehr in ihm, man hat abgeschaltet und nutzt das Neue im staatsfreien Raum.

Viele aktive Gestalter dieser neuen Welt ausserhalb der verachteten Staaten sind vor allem von der Leidenschaft für das Potenzial an sich getrieben. Es geht in dieser staatsfreien Welt um Kodierungen, also darum, öffentliche Bücher und komplexe Mathematik in eine revolutionäre Technologie zu verwandeln. Sie verfolgen das Ziel, die Welt dramatisch zum Besseren zu verändern und Vermögenswerte aus der Kontrolle einer herrschenden Elite herauszuholen. Einige kümmern sich nicht einmal darum, reich zu werden. Sie bevorzugen “hodl” – das ist der Krypto-Slang der Szene für das Festhalten an ihrer Investitionen in Kryptowährung unabhängig vom gerade aktuellem Kurs. Der ist mittelfristig unwichtig, denn man weiss den Lauf der Geschichte auf seiner Seite.

Es ist eine Gruppe, die – wie schon oben gesehen – überwältigend männlich ist. Es ist geradezu eine Bruderschaft, die wechselseitig füreinander da ist. Viele helfen sich gegenseitig mit Ratschlägen, schlichtem Flughafentransfer und sogar bei finanziellen Engpässen.
Frauen allerdings bleiben vielfach ausgesperrt. Für sie kann die neue Kultur unzugänglich oder sogar offen feindselig sein. Eine Bitcoin-Konferenz in Miami, die nur wenige Frauen zu Wort kommen ließ und dann in einen Stripclub für eine Networking-Session vertagt wurde, waren nur ein Beispiel dafür. #MeToo gilt in dieser Welt eher als oberflächlicher Unsinn, starke weibliche Persönlichkeiten beteiligen sich überdies daran augenscheinlich nicht und finden deshalb schlussendlich doch eher Anerkennung in der neuen Kyptowelt.

Also gut:
Mehr als 90% der Bitcoin-Gemeinde ist männlich, und fast die Hälfte ist zwischen 25 und 34 Jahre alt, so der Forscher Coin Dance. Viele von ihnen kamen in die Krypto-Welt aus schon traditionell männerdominierten Bereichen wie Codierung und Finanzen oder von Konversationsseiten wie Reddit, wo 69% der amerikanischen Nutzer männlich sind.

Diese Männer, die dieses System unterstützen – das darauf ausgelegt ist, erzwungenes Vertrauen in Regierungen, Banken und Dritten in eine Finanztransaktion schlicht und einfach zu beseitigen – haben unter sich selbst ein Netz des gegenseitigen Vertrauens gewoben, das sowohl online als auch offline gedeiht. Wir beobachten in gewisser Weise eine Neuauflage eines Bruderschaftswesens in neuem Gewand:

  • Als Luke Dashjrs Tampa-Haus im September 2017 von einem Hurrikan heimgesucht wurde, sammelte sich die Bitcoin-Gemeinschaft auf Medium, Reddit und Twitter, um 5 Bitcoin oder etwa USD 20.000 zu sammeln und ihm zu helfen, Schäden zu reparieren. Das Geschenk wurde um weitere 3,5 Bitcoin erweitert, um den Internetservice zum Laufen zu bringen, so dass Dashjr weiterhin programmieren konnte.
  • Und als Bitcoin-Evangelist Andreas Antonopoulos mit seinen finanziellen Problemen an die Öffentlichkeit ging, kamen ihm Hunderte von gleichgesinnten Brüdern zu Hilfe, die ihn nur online kannten. Antonopoulos, der mehrere Bücher über Bitcoin geschrieben hat und ein beliebter Redner zu diesem Thema ist, ist heute sogar ein Bitcoin-Millionär.

 

Die wachsende globale Gemeinschaft der Millenniums-Männer entstand vor etwas mehr als einem Jahrzehnt aus einer Mailingliste von Technikern, die über Kryptographie und den Aufbau einer digitalen Währung diskutierten. Im Oktober 2008 wurde Satoshi Nakamotos neunseitiges PDF mit dem Bauplan für Bitcoin an die Gruppe geschickt, deren Mitglieder sich selbst “cypherpunks” nannten.

Als Bitcoin populärer wurde, vervielfachte sich die Zahl seiner leidenschaftlichen Anhänger. In Online-Foren wie 4chan und Reddit versammelten sich Menschen, die sich zu den Wurzeln und Geschäftspotenzialen des Anti-Establishment hingezogen fühlten, wo sie debattierten, sich gegenseitig über die neuesten Nachrichten informierten und Memes austauschten, die inzwischen zu einer vereinheitlichenden Sprache geworden sind.

#MeToo-freie starke Frauen wie etwa Jennifer Leigh, finden am Ende aber doch einen Einstieg. Sie war einst eine Vollzeit-Pokerspielerin und handelt jetzt mit Krypto-Währungen und fertigt Infografiken an, die die Technik dahinter erklären.

Ihre 2.300 Mitglieder umfassende Facebook-Gruppe, die sie moderiert, um Frauen in Sachen Krypto-Währung zu unterstützen und zu ermutigen, sagt, sie sehe mehr Gutes als Schlechtes in der Szene und sei stolz darauf, ein Teil dessen zu sein, was sie eine digitale Revolution nennt.

“Ich habe gelernt, die Frauenfeindlichkeit und das Schleppangeln von Frauen abzuschütteln”,

sagte Leigh.

Natürlich, auch Brüder streiten sich manchmal untereinander.

Meinungsverschiedenheiten über die Skalierung von Bitcoin haben zu erbitterten öffentlichen Auseinandersetzungen geführt. Im Laufe des Jahres 2017 kam der Streit zu einem Höhepunkt, als eine Gruppe darauf drängte, das Bitcoin-Netzwerk mit einer Technologie aufzurüsten, die die Hauptkette zu stören drohte. Beleidigungen wurden ausgestossen und lange Wanderpfosten auf beiden Seiten geschrieben.

Trotz der Kontroversen geht es bei dem Engagement für das digitale Geld darum, ein System zu unterstützen, das das Zeug hat, die Welt zu verändern und Teil einer Gemeinschaft zu sein, die nicht nur intelligent, sondern im Ergebnis freundlich zueinander und vor allem freiheitlich ist, meint Marc Kenigsberg, ein knapp 40 Jahre alter recht bekannter Aktivist der Kryptoszene aus Südafrika.

“Ich bin sehr idealistisch, was die Technik angeht…Ich kam wegen der Technik zu Bitcoin, aber als ich mich wirklich in Bitcoin verliebte, das geschah, als ich die Leute traf, die auch Bitcoin lieben”,

sagt er.

“Ich bin noch nie einer Gemeinschaft begegnet, die so offen, entgegenkommend und aufrichtig ist.”

Man muss natürlich nicht sich dermassen integrieren in diese Szene, um an der Welt der Kryptowährungen teilzuhaben.

Aber man sollte verstehen, wie sehr die Stützen des Krypto-Systems in einem Ausmass wesensverschieden sind im Vergleich zur Welt der freiheitsverachtenden verkrusteten Alt-Politiker, so dass deren Abwehrreaktionen gar nicht treffen können, weil sie schlicht ins Leere zielen. Man lebt in einer anderen Welt mit anderen Regeln. In dieser staatsfernen Welt wirken die nur innerstaatlichen Mechanismen nicht mehr, mit denen die Politmumien versuchen, den Wandel – die Abkehr von ihnen – zu bekämpfen. Es müffelt dort nach Friedhof und Moder.

  • Was interessiert es in München, wenn in Hamburg ein Spieler vom Platz gestellt wird?
  • Die Kryptowelt spielt nicht gegen den Abstieg, sondern um die Meisterschaft.

 

Mitspielen um die Meisterschaft? Hier geht es …

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