Der wahrscheinliche Terrorangriff

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Meinungsumfragen belegen: Zum Jahresbeginn 2016 haben Deutsche vor nichts so viel Angst wie vor Terroranschlägen.

Zwei Thesen vorab:

  1. Die Regierungen der westlichen Industrienationen schüren gezielt die Angst vor terroristichen Sprengstoffanschlägen, um unter dem Vorwand der bedrohten “Sicherheit” die Privatsphäre ihrer Staatsbüger auszuradieren um einen gläsernen Untertan zu schaffen, über den sie alles wissen, den sie nach Belieben beherrschen (siehe unseren Beitrag hier).
  2. Es mag zu Sprengstoffanschlägen geistig umnachteter Islamisten kommen. Der wahrscheinlich kommende und wirklich verheerende Terroranschlag wird nicht mit Sprengstoff erfolgen, sondern wird in Form einer Cyberattacke das Finanzsystem der westlichen Industrienationen treffen.

Und das ist dann wirklich der SUPER-GAU.

Das sei nicht möglich? – Das Finanzsystem ist absolut sicher!

Schauen wir genauer hin:

  • Im Mai 2015 wurden von Hackern bei der hochgesicherten US-amerikanischen “Internal Revenue Service” (IRS) 300.000 Informationen über private Steuererklärungen gestohlen. Diese wurden genutzt, um betrügerisch mehrere 10-Millionen-Dollar Steuervergütungen einzufordern.
  • Im April 2015 gelang es Hackern, Zugriff auf Präsident Obamas E-Mail Konto zu erringen. Sie erbeuteten private Verzeichnisse des Präsidenten wie vertraulich geführte “private” Korrespondenz mit ausländischen Amtsinhabern.
  • Noch früher im Jahr 2015 gelang es einer Gruppe von Hackern sich Zugang zu verschaffen in das hochgesicherte und auf dem allerhöchstem technischen Level angesiedelte System einer Reihe der grössten Finanzdienstleister der USA wie PMorgan Chase, E*Trade und Scottrade. Die Hacker haben die kompletten Daten von mehr als 100 Millionen Kunden gestohlen. Sie waren innerhalb des Systems sogar in der Lage, den Preis gehandelter Aktien zu manipulieren.

 

Ein gut ausgeführter Cyberanschlag könnte das komplette Finanzsystem lähmen.

In der High-Tech Welt von heute ist das Lebenselixier der Wirtschaft ein komplexes System digitaler Zahlungen, also rein elektronischer Vorgänge, digitaler Verbuchungen und nur digitalen Geldes.

Milliarden an Dollar werden tagtäglich bewegt, aber ausschliesslich digital, nicht real.
Wir alle nutzen Online-Banking, machen Einkäufe am Computer, zahlen das Mittagsessen mit Kredit- oder Debitkarte. Selbst die Aktienbörsen sind heutzutage nichts anderes mehr als digitale elektronische Vorgänge.

Das Geld auf dem Spar- und dem Brokerkonto, wie dem Konto auf der Kreditkarte sind nichts weiter als Bits und Bytes. Ein qualifizierter Hacker könnte diese Gelder stehlen oder schlicht verschwinden lassen.

Das westliche Finanzsystem basiert derzeit noch auf dem Dollar, auf der Finanzmacht der USA. Die USA haben sich zahlreiche Feinde geschaffen. Wir verzichten darauf, diese alle aufzuzählen. Selbst Saudi-Arabien gehört nun dazu, wie der Öl-Angriff auf die Fracking Industrie belegt.

Millionen von Menschen auf dieser Erde warten nur darauf, die westlichen Industrienationen in ihrer Gesamtheit “brennen” zu sehen. Und es kann nur eine Frage der Zeit sein, bis sie das empfindlichste Ziel angreifen:

Unser digitales Finanzsystem!

Bloomberg News berichtete von Mary Galligan, einer ausgewiesenen Cybersecurity Expertin, die Klartext redete und sagte, der schlimmste Albtraum des FBI wäre ein von einem unfreundlichen Staat gesponserter cyberterroristicher Anschlag auf diese Lebens-Schlagader der westlichen Welt.
Man stelle sich vor was für Auswirkungen es hätte,

  • wenn plötzlich alle Konten einer Grossbank wie Wells Fargo plötzlich gelöscht wären;
  • wenn die Geschäftswelt plötzliche keine Zahlungen mehr leisten könnte;
  • wenn der Bänker oder Broker erklärt, alle Vorgänge und Kundendaten seien verschwunden, und es gäbe keinen Nachweis mehr über das Vorhandensein eines Aktienportfolios;
  • wenn eine Cyberattacke das Stromnetz fundamental zerstört.

 

Die Auswirkungen könnte man nur umschreiben als eine Explosion des totalen Chaos.

Die Struktur unser Gesellschaft würde zusammenbrechen. Die Menschen wären ihrer Finanzmittel beraubt. Ein erbarmungsloser Kampf ums pure Überleben würde einsetzen.

Die Regierungen und die Zentralbanken wären in dieser Situation hilflos.

Das Thema wird bewusst gemieden, man will nicht, dass diese reale Gefahr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit tritt.

Das Finanzsystem, unser Geld, ist durch absolut nichts mehr gedeckt. Die Golddeckung wurde abgeschafft. Das Finanzsystem beruht auf reinem Vertrauen, auf nichts weiter als auf dem Vertrauen, dass alles funktioniert.

Es würde für den Zusammenbruch des Systems schon ausreichen, wenn viele Menschen zu ihrer Bank gingen, um ihr Guthaben in bar abzuheben. Ein Bankensturm wäre die Folge. Die Aktienmärkte brächen zusammen. Niemand vertraute mehr dem aufgedrucktem Wert des Geldes.

Auf den terroristischen Cyberangriff vorbereitet sein

Nehmen wir an, Sie haben auf dem Bankkonto € 500.000,00

Diese € 500.000,00 sind heute nicht mehr vergleichbar mit einem Herausgabeanspruch auf Goldbarren im Gegenwert von €500.000,00. Wir haben reine Papierwährungen, gedeckt durch absolut nichts.

Ein Herausgabeanspruch kann sich somit heute nur noch erstrecken auf Geldscheine mit einem aufgedrucktem Wert von € 500.000,00.

Nun gehen Sie mal zu Ihrer Bank und verlangen dort die Herausgabe von €500.000,00 in bar. Wetten, die Bank hätte nicht einmal €25.000,00 in bar, wenn Sie unangemeldet hingehen und diesen Betrag in cash haben wollen?

Sie bekommen also nicht einmal hinreichend viel Bargeld in normalen Zeiten.

Nun stellen Sie sich ein Ereignis vor, wie oben geschildert.

  • Wer auf einen derartigen Fall vorbereitet sein will, sollte hinreichend Bargeld verfügbar haben, um damit 3 oder besser 6 Monate überbrücken zu können.

 

An einem derartigen Ereignis könnte das Finanzsystem total kollabieren. Dann wird das Bargeld aufgrund Vertrauensverlustes schnell einen erheblichen Wertverlust erleiden.

  • Um gleichwohl die Einkäufe des täglichen Bedarfs bezahlen zu können, sind Silbermünzen in kleinen Stückelungen zu empfehlen. Auch einige Krügerrand Goldmünzen sollten vorhanden sein, nur sind Goldmünzen zu werthaltig, um sie für geringerwertige Käufe einsetzen zu können.

 

Auf diese Weise sollte man erst einmal überleben können.

Aber was ist mit den Ersparnissen, dem eigentlichen Vermögen?

  • Wir raten dazu, Vermögen über Kontinente zu verteilen. Damit streut man das Risiko.

 

Empfehlenswert ist eine solide betriebene Offshorebank mit Multi-Currency-Konten, innerhalb der man in Realtime von seinem Euro- oder Dollarkonto auf ein Konto in einer anderen Währung bankintern wechseln kann, etwa blitzschnell in den Schweizer Franken (oder Australischen Dollar oder Neuseeland Dollar, sollte er noch funktionieren, auch den japanischen Yen). –- Wir hätten da eine Empfehlung.

  • Ganz wesentlich ist eine Absicherung in physischem Gold ausserhalb des Bankensystems, denn dieses wäre im beschriebenen Fall geschlossen und offline.
  • Ausserdem wären Goldrestriktionen denkbar bis hin zum Goldverbot.

 

Physisches Gold muss also gelagert sein, wo ein Goldverbot unwahrscheinlich ist. In den USA und in der Europäischen Union wären Goldrestriktionen sogar wahrscheinlich. Wer Goldbarren hat, und es wird ein Goldverbot verhängt, kann mit dem Goldbarren faktisch nichts mehr anfangen. Niemand wird ihm zu einem fairen Marktpreis den Goldbarren noch abnehmen, denn der Handel als solcher wäre illegal. Man wäre der Willkür der staatlichen Obrigkeit ausgeliefert und ihrem Preisdiktat für die Übergabe des Goldes.

  • In Europa erscheint diesbezüglich nur die Schweiz noch sicher.
  • Darüberhinaus empfehlen wir Hong Kong.

 

Da der chinesische Yuan immer stärker mit Gold unterfüttert wird (siehe unseren Beitrag hier), in Asien gezielt Goldanlagen betrieben werden als Zukunftsabsicherung, ist Hong Kong ein sicherer Aufbewahrungsort.

In islamischen Ländern ist aus Religionsgründen ein Goldverbot undurchführbar, auch Dubai ist daher eine Lagerungsalternative.

Was mache ich aber mit meinen Goldhbarren, wenn sie tausende von Kilometern entfernt lagern?

Das ist absolut kein Problem, wenn sie gelagert sind gegen Ausgabe von sogenannten Schweizer Ordrelagerscheinen:

Die einschlägigen Regulierungsbehörden der Schweizer Kantone Uri und Zürich haben eine konkrete Berechtigung ausgesprochen zur Ausgabe von Warenpapieren für die Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium gemäß Schweizerischem Obligationenrecht. Damit werden die Lagerscheine rechtlich zu Wertpapieren und werden unter der Bezeichnung „Ordrelagerscheine“ herausgegeben. Die Übertragung des Eigentums erfolgt mittels einfachem Indossament. Die Lagerscheine gelten rechtlich nicht als Effekten, womit alles weiter vereinfacht ist.

Die Odrelagerscheine werden nicht nur ausgestellt für in der Schweiz gelagertes Gold. Das funktioniert beispielsweise auch in Hong Kong. Das hat doch was: Ein offizielles Schweizer Wertpapier für Gold, das in Hong Kong gelagert ist!

  • Gelagert wird außerhalb des Bankensystems.
  • Abgesonderte Lagerung (Segregation) individueller Barren mit Serienummern, die auf dem Lagerschein vermerkt sind.
  • Bedingt durch den Lagerschein wird das Edelmetall leicht übertragbar rund um den Erdball. Das einfache Indossament macht das Edelmetall fungibel, wie es bislang für physisches Eigentum an Edelmetall unvorstellbar war.
  • Die Eigentumsübertragung erfolgt umsatzsteuerfrei, weil die Lagerung im Zollfreilager erfolgt.
  • Die Lagerscheine sind beleihbar (Collateral), sogar zu extrem günstigen Darlehenszinsen.
  • Die Kundendaten sind vertraulich. Das wird gewährleistet durch diverse Vorkehrung, angefangen bei der Erstemmission der Wertpapiere bis hin zur Verwaltung in einer Jurisdiktion außerhalb Europas.

Und ganz wichtig: Der Golderwerb erfolgt ohne jegliche Registrierung, wenn er über Panama abgewickelt wird. Das ist steuerrechtlich unbedenklich. Nach Ablauf eines Jahres fällt keine Steuerpflicht an, es handelt sich nicht um Steuerhinterziehung. Die staatliche Obrigkeit sollte in der Krise nicht wissen, dass man andernorts noch über Vermögenswerte verfügt. Sie könnte mit Zwangsmitteln versuchen, an die Werte heranzukommen.

Man kann sich also schützen. Man muss nur den inneren Schweinehund überwinden.

  • Noch Anregungen?
  • Haben Sie weitere Ideen, wie man sich schützen kann?
  • Lassen Sie es uns wissen!

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