Das waren noch Zeiten…

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…vor den obrigkeitsstaatlichen Repressionen

Der Autor dieses Artikels erinnert sich noch genau.
Es war Ende der 80er Jahre. Zu Absicherungszwecken wurden Nullcoupons benötigt mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Die Westdeutsche Landesbank bot das an. Der Verfasser dieses Beitrages begab sich deshalb mit einem etwas grösserem Aktenkoffer, gefüllt mit einer Million Deutsche Mark in bar
in Düsseldorf in die Räumlichkeiten der WestLB. Man ging in einen Nebenraum, das Geld wurde gezählt, die Nullcoupons (Inhaberpapiere) wurden ausgehändigt und niemand kam dabei auf die Idee, auch nur nach einem Personalausweis zu fragen. Nach dem Verwendungszweck erkundigte sich auch niemand. Das ging die Jungs von der WestLB schliesslich nichts an. Business as usual.

Hätte ein Bankangestellter bei einem höheren Geldeingang nach dem Grund der Anweisung gefragt, und eventuell noch, was man von der anweisenden Person wüsste, so hätte man ihm einen Besuch in einer psychiatrischen Landesklinik anempfohlen. Wäre bei einer eigenen Überweisung eines höheren Betrages eine entsprechend dämliche Frage gestellt worden, hätte man beim Direktor dieser Bank dafür gesorgt, dass diese Person über die Berliner Mauer geworfen worden wäre, um ihre weitere Karriere bei der Stasi zu versuchen.

Heutzutage sind sämtliche Bankbediensteten wie selbstverständlich zu Stasi-Karikaturen verkümmert. Nicht mehr die Zufriedenheit des Kunden steht im Mittelpunkt des Bankings, sondern die Zufriedenheit der staatlichen Schnüffelbehörden.

“Mach Dich nackisch”,

wird der Kunde, der vormalige “König Kunde” aufgefordert.

“Entwürdige Dich vor uns, vor uns, den Göttern der Finanzsystems, den Bütteln der staatlichen Repressionsmaschinerie.”

Wie konnte es dazu kommen?

Um aus dem normalen Staatsbürger und seiner bis dahin unangetasteten Privatsphäre einen Unterdrückten zu machen, den staatliche Behörden wie Wachs so formen konnten, wie es ihnen passte, musste ein geeignetes Kriegsereignis her. Im Krieg steht die überwältigende Mehrheit der Staatsbürger stets zur eigenen Fahne. Das funktioniert eigentlich in jedem Land der Welt. Dieser unreflektierte Herdentrieb musste ausgenutzt werden.

  • Wo nun diesen Krieg hernehmen. Es gab ja keinen.
  • Was es nicht gibt, was man aber trotzdem braucht, das muss man halt erschaffen.
  • Also erschuf man den Drogenkrieg.

Statt Drogen zum Verkauf etwa in Apotheken freizugeben mit der Chance, einen Süchtigen vielleicht mit qualifiziertem Rat aus dem Strudel der Abhängigkeit herauszubekommen, benutzte und benutzt man die armen Geschöpfe als Kanonenfutter. Drogen sind im Prinzip ein Billigprodukt. Der landwirtschaftliche Produzent der Drogenpflanze in Asien oder Südamerika verdient nicht mehr als der Kaffeepflücker. Zum Preis von Kaffee hätte man also in der Apotheke diesen Mist verkaufen können und auch noch Steuern eingenommen, ebenso wie beim Kaffee.
Aber das wollte man nicht, es ging nicht um Vernunft in der konkreten Sache.

Man zog es vor, eine Drogenszene geradezu heranzuzüchten.

Die westlichen Industrienationen nahmen billigend bis wohlwollend zur Kenntnis, dass sich die Mafia dieses Marktes annahm. Somit war dieses Geschäft leicht zu kriminalisieren, kriminalisierte sich von ganz allein, was vorhersehbar war.

Illegale Produkte werden aufgrund des Risikos bei der Vermarktung teurer und teurer. Damit schuf man die Beschaffungskriminalität. Schätzungsweise 50% oder mehr der Inhaftierten sitzen ein, weil sie kriminell geworden sind, um sich Drogen kaufen zu können. 50% der Haftanstalten und Justizvollzugsbeamten bräuchte man nicht, hätte man sich entschlossen, Drogen in Apotheken zu verkaufen.
Aber Kriege müssen halt finanziert werden.

Das Rad der Kriminalisierung bis hin zu den sattsam bekannten gegenwärtigen Drogenkartellen drehte und dreht sich immer schneller. Wie beim Zauberlehrling droht den staatliche Institutionen alles aus der Hand zu gleiten. Ein Blick nach Mexiko gefällig?
Einen Krieg, den man nicht gewinnen kann, den sollte man beenden. Das wäre recht einfach. Man könnte quasi über Nacht erlauben, den berauschenden Mist nun doch in Apotheken verkaufen zu lassen.

Aber man will den Krieg ja gar nicht gewinnen. Man will ihn benutzen, er soll nie enden.

So lange man sich im Krieg befindet, kann man Kriegsrecht anwenden. Man kann Kriegshysterie erzeugen – und das tut man hochprofessionell.

Dem Untertan wird versichert, es ginge ja gar nicht darum, ihn zu drangsalieren. Er müsste sich aber notwendigerweise ducken, und alles offen legen. Man wüsste ja schliesslich nie, wer zu den Kriegsgegnern zu rechnen ist, diesen üblen Drogendealern. Die Strafen könnten gar nicht hoch genug sein, schliesslich ginge es um den Endsieg.

“Wo gehobelt wird, da fallen Späne.”

Wenn er, der Untertan, nicht in den Verdacht kommen wolle, dem Kriegsgegner anzugehören, müsse er sich halt ausziehen vor den uniformierten oder nicht uniformierten Bütteln der staatlichen Obrigkeit. Ausserdem hätte man ja die notwendigen Gesetze zur Entkleidung nur zu seinem Schutz geschaffen. Schon der Begriff “Geldwäschegesetz” verdeutliche doch, dass es nur um Sauberkeit gehe. Um eine allumfassende Sauberkeit geht es. Nicht nur der kriminelle Verdienst der Kartelle muss konfisziert, erobert werden. Auch wer viel Geld hat und nicht das meiste davon dem Staat aushändigt, ist ein Schuft. Vielleicht noch Geld ausserhalb Deutschlands haben! Nix da, heim ins Reich der Terrorbesteuerung. Der normale Gehaltsempfänger zahlt ja auch seine Steuern. Keine Sonderrechte für Besserverdienende und Superreiche. Frag nicht, was der Staat für Dich tun kann, frag was Du für den Staat tun kannst! Liefere Dich ihm aus. Hurra, wir haben die Ehre, uns unterwerfen zu dürfen!

Die vielen Prominenten, das hochintelligente Nackedeimädchen aus Berlin wie der intellektuelle Fussballprofi des gefeierten Champions League Teilnehmers aus der Nähe vom Chiemsee unterstützen schliesslich diesen Kampf für den wohltätigen Zweck der Staatsallmacht mit einem Big Event unter dem Motto.

“Wird der Superreiche Dir zur Qual, erwürg ihn mit dem Fussballschal!”

  • Und Du willst nicht dabei sein?
  • Etwa ewig Aussenseiter sein, von allen verachtet?
  • Bürger lass das Gaffen sein, komm herunter, reih Dich ein!
  • Jeder macht mit – auch Du!

An der grossen Show im Allianz-Kolosseum wirkt ausserdem unsere atemlose WM-Ikone Helene Fischer mit. Auf einem überdimensioniertem Joint schwebt sie in die Bayernkampfbahn, springt vom Joint herunter gerade rechtzeitig bevor dieser unter Trommelwirbel in Fetzen zerrissen wird. Ein Aufschrei der Verzückung der bis auf den letzten Platz besetzten Arena bringt auch den Letzten in Ekstase. 247 Fernsehanstalten rund um die Erde übertragen das Event, gesponsert von den Vorreitern für Volksgesundheit Coca Cola und McDonalds. Da will doch niemand aussen vor stehen. Wir alle gehören zusammen. Auf unserem Karussell sind alle gleich schnell. Hurra, wir sind geklont!

Mach mit bei der Massenpsychose, streck die Arme weit hoch in den nächtlichen Flutlichthimmel und jauchze mit den anderen zigtausenden in der Arena und den Millionen an den Fernsehschirmen rund um die Welt:

“Keine Macht den Drogen,
wer sich nicht auszieht ist verlogen!”

“Liefert die Reichen an das Messer,
Papa Staat macht es viel besser!”

“Körperscannen auch vor betreten meiner Kneipe!”

Man könnte ebenso skandieren:

“Esst mehr Scheisse,
Milliarden von Fliegen können nicht irren!”.

Es wurde eine Schwarmdämlichkeit mit Hilfe des journalistischen Mainstreams von der Zeitung über das Radio bis hin zum Fernseher erschaffen, die hysterische Ausmasse angenommen hat, die an die Hexenverbrennungen der katholischen Kirche im Mittelalter erinnert.

Aufklärung – was ist aus Dir geworden?

Ex-Innenminister Friedrich erfand sogar ein neues Supergrundrecht: Die Sicherheit.

In unserer Verfassung aber steht an erster Stelle die Freiheit. Wo ist der Aufschrei geblieben angesichts dieser widerwärtigen verfassungsfeindlichen arroganten Anmassung? Ein popliger unqualifizierter Innenminister, der seinen Posten in einer Lotterie gewonnen haben muss, stellt sich über unsere Verfassung und ersetzt “Freiheit” durch “Sicherheit”.

Wäre Sicherheit anstelle der Freiheit unser höchstes Gut, hätten längst alle privaten Autos verboten werden müssen. Zweifellos sterben im individuellen Strassenverkehr mehr Menschen als bei der Fortbewegung mit Bussen, Bahn und Fliegern. Im Strassenverkehr insgesamt starben im Jahr 2014 in Deutschland 3.368 Menschen. Trotzdem steht hier die Sicherheit nicht mehr an erster Stelle. PKW Verbot in Deutschland: VW, BMW, Mercedes & Co. wie alle Zulieferer wären Amok gelaufen. Die Masse der Schwarmdämlichen natürlich ebenfalls, ohne den inneren Widerspruch zu erkennen.

Und der Protest wäre berechtigt.

Die Freiheit der Wahl des Fortbewegungsmittels steht in der öffentlichen Meinung plötzlich höher als das “Supergrundrecht Sicherheit”. Wie komisch! Nachdenken verboten.

Den Unterdrückungstechnikern der Obrigkeit geht es mit Begriffen wie “Supergrundrecht Sicherheit” nur darum, die totale Überwachung der schwarmdämlichen Masse als Geschenk des Himmels zu verkaufen:

Überwachung der Kommunikation, Überwachungskameras allüberall, Körperscanning, permanente Standortbestimmung von Tablets und Smartphones und selbst vernetzten Autos, bei denen man nicht nur aufzeichnen kann, wann das Gefährt das letzte Jahr wo genau gewesen ist verbunden mit der netten Option, auch mal bei 180 km/h die Bremse ausschalten zu können.

Und das alles dient doch nur dem Supergrundrecht Sicherheit:

  • Kampf gegen die Drogenkartelle,
  • Schutz vor organisierter Bandenkriminalität,
  • Schutz vor Wuffis Hundehaufen am Kircheneingang,
  • Schutz vor Terroranschlägen,
  • Schutz vor Geldwäsche in allen Facetten,
  • Schutz vor dem Kettenraucher in der Einbahnstrasse,
  • Schutz vor Personen, die Vermögenswerte im Ausland sichern wollen,
  • Schutz vor Personen, die weiter mit Bargeld zahlen wollen,…
  1. Wieviel Menschen sind in den letzten 12 Monaten in ganz Europa (Charlie Hebdo inbegriffen) ums Leben gekommen im Rahmen von terroristischen Anschlägen?
  2. Wieviel Menschen sind in der selben Zeit im Strassenverkehr ums Leben gekommen?

Diese einfache Gegenüberstellung von zwei Fragen entlarvt eindeutig, dass das Anliegen der “allumfassenden Sicherheit” nur vorgeschoben ist zum Zwecke, den leicht beherrschbaren gläsernen Untertan zu schaffen.

  • Finanzielle Restriktionen und Regulationen nehmen beständig zu.
  • Die Währungen befinden sich in einem Abwertungswettlauf, es herrscht Währungskrieg.
  • Bargeld soll zurückgedrängt und schliesslich abgeschafft werden.
  • Die Kontrolle der Kapitalverkehrs wird immer schärfer.
  • Die Steuerschrauben werden weiter angezogen.
  • Die Verantwortlichen der staatlichen Institutionen entziehen sich jeglicher juristischer Verfolgbarkeit. Rechtsstaat? – Ohne uns!
  • Selbstherrliches Polizeistaatsgebahren nimmt beständig zu.
  • Freies und wirklich selbstbestimmtes Leben und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten werden immer weiter eingeschränkt.

All dies sind Vorboten eines Systemzusammenbruches. Die Repressionen werden noch zunehmen solange, bis dieses Schiff am Riff zerschellt.

Wir glauben nicht, dass wir die Massen der Schwarmdämlichen mit ihrem Mainstreamkopfhörer in den Ohrmuscheln noch erreichen können.

Unsere Webseite spricht den individuellen freiheitsliebenden verantwortungsbewussten Mitbürger an, der bereit ist, für seine Freiheitsrechte einzutreten, diese aktiv zu verteidigen und den Systemzusammenbruch wohlbehalten zu überstehen.

Willkommen deshalb im Club derer, die Repressionen austricksen.

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