CFETS RMB Index beendet Dollar Zeitalter

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Der neue chinesische Währungsindex sorgt in Fachkreisen für Aufregung, nämlich der

CFETS RMB Index.

Bloomberg meldete es am 14. Dezember 2015.

Die chinesische Zentralbank People’s Bank of China (PBOC) erklärte, es sei völlig unrealistisch, die Währungsfluktuationen des Yuan länger am Dollar zu messen.

Der Dollar ist für China nicht mehr von der überragender Bedeutung wie einst. Statt dessen nutzt China nun einen eigenen Währungsindex, der so gewichtet ist, wie es für Chinas Aussenhandel in seiner Gesamtheit realistisch ist. Der Dollar läuft demnach nur noch unter “ferner liefen”, denn mehr und mehr wickelt China seinen Handel mit anderen Ländern ab und darüberhinaus oft überhaupt nicht mehr unter Verwendung des Dollars.

Einzelheiten:

Die CFETS RMB Index misst den Wert des Yuan gegenüber einem Korb von insgesamt 13 Währungen, die im Wesentlichen gewichtet werden in Relation des jeweiligen internationalen Handels mit China. Der Basiswert 100 entspricht den Gegebenheiten des Jahresendes von 2014.

Zusammensetzung des WährungskorbsDer Dollar hat die größte Gewichtung mit 26,4%, dicht gefolgt vom Euro mit 21,4% und dem Yen mit 14,7%. Umfasst werden auch die Währungen von Hongkong, Großbritannien, Australien, Neuseeland, Singapur, der Schweiz, Kanada, Malaysia, Russland und Thailand. Bis November 2015 betrug der US-Anteil des chinesischen Handels 14,2%, der Handel mit der Europäischen Union hatte einen Anteil von sogar 14,3%; aber bekanntlich verwenden nicht alle EU Staaten den Euro.

CFETS wird noch zwei weitere Währungsindices aus Yuan Sicht veröffentlichen.

  • Der eine bezieht sich auf den Korb der Sonderziehungsrechte des IWF, umfasst insoweit also vier Währungen gegenüber dem Yuan, der nun auch dazu gehört.
  • Der weitere Index stellt eine Relation dar zu den Währungen vereinigt im Korb der Bank für Internationen Zahlungsausgleich – BIZ, also zu insgesamt 40 Währungen.

 

Der neue CFETS RMB Index wurde von China im Dezember 2015 ins Leben gerufen, unmittelbar bevor der Fed seine Leitzinsen erhöht hatte. China macht damit deutlich, dass es das Spiel der Manipulation des Dollar-Aussenwertes einfach nicht mehr mitspielt. Man will sich nicht mit einer Währung messen lassen, die nicht ihren tatsächlichen Wert abbildet. Man misst sich mit der Gesamtheit der wichtigen Währungen, in dem der Dollar zwar enthalten, aber nicht mehr Dreh- und Angelpunkt ist.

Es zeigt sich tatsächlich, dass nicht der Yuan abwertet, sondern dass der Dollar künstlich aufgeblasen wird gegenüber sämtlichen Währungen dieser Welt.
Das lässt sich vergleichen mit dem Autofahrer, der auf der Autobahn auf der Gegenfahrbahn entgegen dem Verkehrsstrom fährt, in den Verkehrsnachrichten des Radios die Warnung vor einem Geisterfahrer hört und sich fragt:

„Einer? – Alle fahren verkehrt!“

Die People’s Bank of China hat im Dezember 2015 mit dem neuen Index ihre offizielle Loslösung von jeglicher Dollarbindung erklärt.

Tatsächlich kann man den Yuan nicht als schwache und abwertende Währung bezeichnen, wenn er gegenüber 12 der 16 wichtigsten Welthandelswährungen an Wert gewonnen hat.

Der Dollar ist es, der sich von der „realen Welt“ abgekoppelt hat.

  • Der Dollar ist in zwei Jahren um 54% gestiegen gegenüber dem Mittelwert aller Währungen der BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) und immer noch um 35%, wenn diese Währungen nach dem BIP des jeweiligen Landes gewichtet werden.
  • Gegenüber einem Währungskorb der den „aktuellen Welthandel“ widerspiegelt (3 Euro, 3 Yuan, 2 indische Rupien, 2 brasilianische Real, 2 Rubel, 2 Yen, 1 Pfund) ist der Dollar um 37% gestiegen;
  • Gegenüber dem Euro hat der Dollar um 26% zugelegt.
  • Gegenüber dem Yuan hat der Dollar einen Anstieg von „nur“ 9% zu verzeichnen.

Dollar löst sich vom Rest der Welt

Drücken wir klar aus, was da gerade passiert. China betrachtet den Dollar nur noch als „Operettenwährung“ und lässt ihn eiskalt fallen.

  • Der Petrodollar war die ganz grosse Machtbasis des Dollar.
  • Die westlichen Staaten halten zwar noch zum Dollar und dem bestehenden Finanzsystem. Aber diese sind zwischenzeitlich allesamt extrem labil.
  • Und dann gab es zugunsten der USA und des Dollars noch das Wohlwollen Chinas.

 

Und nun?

  1. Der Petrodollar ist mausetot.
  2. Die westlichen Verbündeten leiden an Schwindsucht.
  3. Chinas Wohlwollen ist beendet.

 

Die Folge:

Das Dollar Zeitalter ist beendet.

Die von der Fed fehlgeleitete Währung setzt keine internationalen Standards mehr. Die Aufgabe einer Weltleitwährung ist es, Markierungsstriche, Orientierungen zu setzen. Dieser Funktion kommt der von dem Rest der Währungen dieser Welt losgelöste Dollar nicht mehr nach, er ist kein Standard mehr.

Der Dollar ist nicht mehr die Säule der Welt.

China hat gehandelt.

Der Westen dagegen will die Realitäten nicht wahrhaben und hat die Bloomberg Meldung vom Dezember vielleicht nicht einmal gelesen.

Systemische Krise – Zusammenbruch

Was tun?

Nein, die Welt geht nicht unter. Das Leben geht weiter.

Aber Ihr Vermögen könnte untergehen.

  • Im schlimmsten Fall droht eine Währungsreform. Das kann passieren, wenn die Lenker des Finanzsystems und die Politik völlig die Kontrolle verlieren, weil zu viele Gefahrenherde parallel explodieren.
  • Ansonsten wird man versuchen, massenweise noch viel mehr Geld ins System zu spülen. Dadurch, dass die Geldumlaufgeschwindigkeit gleichzeitig drastisch erhöht werden wird, kommt es zur Inflation, sogar zur Megainflation. Das Geld wird wertlos.

Um die Flucht aus dem wertlosen Geld zu stoppen, muss in beiden Fällen die Politik

Kapitalverkehrskontrollen

zwingend einführen. Je nach dem, wo der Bürger lebt, wird er Gefangener des Euro-Systems oder Gefangener des Dollar-Systems.

Aus dem Gefängnis ausbrechen, solange die schweren Eisentüren noch nicht ins Schloss gefallen sind!

J E T Z T H A N D E L N !

WIR BIETEN AN:

  1. Konto bei einer Bank, die der Österreichischen Schule verpflichtet ist und in der Karibik in einer ausgesucht diskreten Jurisdiktion nur der Sicherheit der Kundengelder sich verpflichtet hat. Die Bank bietet Konten an in neun verschiedenen Währungen. Bricht eine Währung zusammen – der Euro, der Dollar – so kann man blitzschnell innerhalb des herausragenden Internetbankings sein Geld auf ein Konto einer anderen Währung verschieben, z.B. in den Schweizer Franken. Global verwendbare Bankkarten stehen – jederzeit per Internet in beliebiger Höhe aufladbar – im Heimatland zur Verfügung.
  2. Erwerb von physischem Gold ohne registriert zu werden. Was die Obrigkeit nicht weiss, kann sie nicht konfiszieren oder unter Einsatz von Zwangsmitteln heraus fordern. Das Gold wird gelagert in Zollfreilagern in der Schweiz oder Hong Kong. Für jeden Barren wird ein einfach per Indossament übertragbarer Orderlagerschein ausgestellt, der ein nach Schweizer Recht reguliertes Wertpapier ist. Er ist so fälschungssicher wie der Euro. Er wird von der selben Druckerei hergestellt wie der Euro. Die Sicherheitsanforderungen sind gleichartig. Er ist sogar beleihbar. Man kann auch sagen, das ist universal verwendbares goldgedecktes Bargeld. Das behält seinen Wert auch dann, wenn die Papierwährungen zusammengebrochen sind. So wie seit tausenden von Jahren

VERMÖGEN SICHERN HEUTE

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