Bitcoin Gabelung abgesagt – Hard Fork findet nicht statt

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Segwit2x kommt nicht

Wir hatten es am 5. November hier an dieser Stelle klar ausgesprochen:

“Niemand will Bitcoin zerstören.”

Die Initiatoren des lange geplanten Segwit2x Upgrades haben gehandelt nach der Devise:

“Der Klügere gibt nach.”

Sehr viel sprach zugunsten des Upgrades. Aber die letzten Tage zeigten, dass viele Entscheidungsträger vor der Neuerung zurückschreckten, insbesondere als klar wurde, dass nicht die Neuerung als Bitcoin bezeichnet worden wäre. Die unveränderte Verson wäre “BTC” gewesen, Segwit2x hätte “B2X” geheissen.

Den Slogan “Nur keine Experimente” kennen wir aus deutschen Wahlkämpfen.

Die Hauptinitiatoren Mike Belshe, Wenzel Casares, Jihan Wu, Jeff Garzik, Peter Smith und Erik Voorhees haben die eindeutige Erklärung am 8. November offiziell verbreitet:

„Wenn die Gebühren bei Nutzung der Blockchain steigen, glauben wir, dass es letztendlich zur Kapazitätssteigerungen der Blockchain kommen muss. Wenn die Zeit dafür reif ist, hoffen wir, dass die Bitcoin-Gemeinschaft sich zusammenfindet und eine Lösung erreicht, vielleicht dann in Form einer Blockvergrösserung. Bis dahin setzen wir unsere Pläne des Upgrades aus.

Wir bedanken uns bei allen, die konstruktiv sich am Projekt Segwit2x beteiligt haben, ganz egal, ob sie dafür oder dagegen waren. Ihre Bemühungen zeigen, wie grossartig Bitcoin ist.

Bitcoin bleibt die bedeutendste Form von Geld, die die Menschheit je gesehen hat, und wir sind nach wie vor bestrebt, sein weltweites Wachstum zu schützen und zu fördern.”

Da sehen wir den Unterschied zwischen Bänkern und den Bitcoin-Aktivisten:

  • Bänker sind skrupellose Geld-Haie auf dem abfaulenden Ast,
  • Bitcoin Entwickler dagegen Idealisten der freiheitsstiftenden Währung der Zukunft.

 

Die Internetkanzlei zollt allergrössten Respekt!

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