22. Februar 2011

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Deutschsprachige Nachrichten aus Panamá

Dell investiert USD 13 Millionen

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Der PC-Multi „Dell“ wird in Panamá weitere USD 15 Millionen investieren.

Gebaut wird ein neues Gebäude mit einer Fläche von 5.000 m², um der steigenden Nachfrage nach den Produkten in der Region insgesamt nachkommen zu können.

Es wird die Kapazität geschaffen für weitere 500 Arbeitnehmer, was die Gesamtzahl auf 2.500 steigern würde.

Panamá ist ein Zentrum von Dell für ganz Amerika, insbesondere ein Servicezentrum.

Größter Nutznießer des Kanals: USA

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Noch immer sind die USA diejenigen, die den größten wirtschaftlichen Vorteil vom Kanal durch Panamá vom Pazifik zum Atlantik haben.

Es folgen China und Chile. Zu den größten Nutznießern zählen ferner Ecuador, Perú, Japan, Südkorea und Taiwan, erklärte Rodolfo Sabonge, der den Markt für den Kanal beständig analysiert. Er referierte in Miami über die Auswirkungen der Kanal Erweiterung.

25.000 Arbeitnehmer gesucht

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In den kommenden drei Jahren benötigt Panamá 25.000 neue Angestellte, die die Qualifikation mitbringen müssen, mit Computern etc. umgehen zu können. Besonders gefragt sind Informatiker.

Dir Nachfrage kommt aus den Bereichen des Tourismus, dem Bauwesen und der Logistik. Matías Prado, Präsident der „Cámara Panameña de Tecnologías de Información y Telecomunicaciones“ (Capatec) wies auf die neuen technologischen Qualifikationen hin, die heutzutage zu erfüllen sind. Wer diese Voraussetzungen künftig nicht mitbringt, wer allenfalls im Niedriglohnsektor Beschäftigung finden. Deshalb wird die Capatec nun Ausbildungszentrum, im gesamten Land verteilt, einrichten.

Bisher sind die Hauptkunden die USA und Mittelamerika, die von Panamá aus bedient werden. Im kommenden Jahr aber tritt das Handelsabkommen mit der Europäischen Union in Kraft und Panamá mutiert immer mehr zur Drehscheibe von Südamerika und damit ganz Lateinamerikas.

„Nikki Beach“ nicht mehr in Panamá

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Am Heiligabend 2010 öffnete an der Playa Blanca am Pazifik endlich das neue Hotel die Kette „Nikki Beach“.

Was dahinter steckt ist nichts weiter als ein Franchise Vertrag. FRanchise Partner ist in Panamá die Gesellschaft „RG Hotels“.

„RG Hotels“ und „Nikki Beach“ streiten sich. Maru Gálvez, CEO von „RG Hotels“ wirft „Nikki Beach“ vor, Vertragsinhalte nicht erfüllt zu haben, was die Stellung von Führungspersonal anbetrifft. „Nikki Beach“ wiederum beklagt, das Hotel entspräche nicht dem hohen und vereinbarten Qualitätsstandard“ der für Hotels dieser Marke üblich sei. Hinsichtlich der Qualitätsanforderungen streite man mit „RG Hotels“ schon seit vergangenem August, sagt Peter Higney, Direktor für das Operationswesen der „Nikki Beach Hotels & Resorts“. Am 22. November sei man aus dem Vertrag ausgestiegen, trotzdem öffnete Weihnachten das Hotel als „Nikki Beach“. 

Das Hotelgeschäft wird ab April unter neuem Namen fortgesetzt.

Die Sache wird vor Gericht ausgetragen werden. Derzeit noch unklar ist, was aus dem Restaurant „Nikki Beach“ in der Mall Multiplaza wird und was aus dem „Nikki Hotel“ in der Avenida Balboa.