05. April 2011

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Deutschsprachige Nachrichten aus Panamá

Konsum an Strom

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Am 30. März gab es in Panamá einen neuen Rekord zu vermelden hinsichtlich des verkonsumierten Stroms: Es waren 1.252 Megawatt. Der Grund des derzeitigen hohen Verbrauchs sind die Klimaanlagen, die wegen der Hitze mit Tagestemperaturen über 40°C auf Hochtouren laufen.

Der Wasserstand der Stauseen Fortuna und Bayano sinkt aufgrund der Trockenzeit. Aber insoweit wird in Panamá alljährlich sehr früh Panik gemacht. Da ist noch immer genug Wasser vorhanden.

Nach aktueller Veröffentlichung werden derzeit 43% des Stroms aus Wasserkraft zur Verfügung gestellt, 39% aus Wärmekraftwerken, 11,5% sind selbst erzeugter Strom und 3,1% stellt das neue Kohlekraftwerk zu Verfügung, das am 16. März nach dem Ende der Probezeit den regulären Betrieb aufgenommen hatte.

Aktuell stehen in Panamá 1.356 Megawatt an Strom zur Verfügung.

Schwangere Schülerinnen

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Als Erfolg wertete Panamás Bildungsministerin Lucy Molinar die Tatsache, daß die Zahl der schwangeren Schülerinnen nicht mehr angestiegen sei.

Frühe Schwangerschaft sein ein kulturelles Problem.

Es sei wichtig, daß Lehrer und Eltern gemeinsam darauf hin arbeiteten, daß die Ausbildung nicht durch zu frühe Mutterschaft in Mitleidenschaft gezogen werde.

Yacht Club von Panamá

Seit eineinhalb Jahren wird nun darüber diskutiert, den Yachtclub der Hauptstadt – Club de Yates y Pesca – von der Cinta Costera weg zu verlegen. Die fortgesetzte Nutzung dieses Gebietes steht nicht in Einklang mit der Rechtslage. Der Club agiert noch immer mit einer Sondergenehmigung von Expräsident Torrijos, die allerdings von der neuen Regierung verlängert worden war.

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So richtig weiß man nicht, wohin mit dem Club. Dieser schlägt nun vor, ihn da wo er ist mit einer 20-jährigen Lizenz auszustatten.

Die eigentlich beeindruckenden Yachten liegen nicht an der Cinta Costera, sondern am Ende der Amador Straße auf der Isla Flamenco, wo auch ein Duty Free Laden ist, den Touristen beständig zum Einkauf nutzen können.

Mehr gemeinsamer Tourismus der Nachbarn

Costa Ricas Präsidentin Laura Chinchilla traft aus Anlaß der Messe Expocomer 2011 mit Präsident Martinelli zusammen. Man war auch gemeinsam zur Eröffnung der Arbeiten an der Metro beieinander.

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Die Präsidenten der Linien bereden Möglichkeiten verstärkter Zusammenarbeit. Die unterschiedlichen Stärken von Costa Rica und Panamá sollen künftig besser abgestimmt gemeinsam eingesetzt werden. Hier bietet sich nicht zuletzt der Tourismus an.

So könnte die costaricanische Pazifikküste sich touristisch als Einheit für den Besucher aus dem Ausland darbieten bis zum Küstenabschnitt Chriquís (Puerto Armuelles).  Auch am anderen Meer, zwischen dem Golfito in Costa Rica und Bocas del Toro ist mehr Zusammenarbeit denkbar. Immerhin wird die neue Brücke über den Sixaolo Grenzfluß bald fertig.

Martinelli schlug vor, den Paßzwang beim Passieren der gemeinsamen Grenze abzuschaffen. Ein Personalausweis soll reichen.