CD geklaut - na und?
Erstaunlich ist eigentlich nur, daß man sich noch aufregt.
Daß das Bankgeheimnis in der Schweiz zerbröselt, erklären wir auf dieser Seite seit 2001, seit es die Internetkanzlei gibt. Daß große internationale Banken Sargnägel jeglicher Diskretion sind, erklären wir auch seit Ewigkeiten. Wer will allein die Heerscharen von dort beschäftigten Programmierern kontrollieren? Die müssen sich nicht einmal von außen reinhacken.
Noch immer gibt es Vermögende, die nun darauf vertrauen, daß ihre Schweizer Großbank das Geld diskret nach Singapur schaffen könnte. Die Frage ist doch nur, wann hinsichtlich dieser Transfers die erste geklaute CD vom deutschen Hehler gekauft wird. Aber wahrscheinlich sind wir aufgrund der Schweizer Schengen-Mitgliedschaft bald soweit, daß derartige Daten auf Antrag von Deutschland, Frankreich und Italien von der Schweizer Staatsanwaltschaft bei UBS, CS & Co. schlicht beschlagnahmt werden. So wie einst die Unterlagen von Banken in Deutschland, die Vermögenswerte von Kunden nach Luxemburg verschoben hatten.
Schon in den siebziger Jahren wurde das Bankgehemnis der Schweiz aufgrund von Druckes der USA erstmals für die Verfolgung von organisierter Kriminalität erschüttert. In den Achtzigern wurde die Gesetzgebung gegen Geldwäscherei verschärft, in den Neunzigern folgte der Druck wegen der nachrichtenlosen Vermögen von Holocaust-Opfern, die sich „edle eidgenössische Bänker“ unter den Nagel gerissen hatten, dann kam das sogenannte „Qualified Intermediary-Abkommen“ mit den USA und schließlich das Betrugsabkommen mit der Europäischen Union.
Grund zum verzweifeln?
Nein, bei Nutzung unserer „Multi-Flag-Strategy“ - MFS - kann jeder dem Bankgeheimnis neues Leben einhauchen. Die anonyme Stiftung in Panamá eröffnet ein Konto in Hong Kong oder bei einer Bank beim Freihandelspartner Singapur.
Den anonymen Transfer vom Bankkonto in der EU in die neue Heimat der Vermögenswerte erledigen wir auch noch, sicher, in Eigenregie des Kunden. Wenn es sein muß: Hin und zurück.
Nur dem Tumben schlägt die Stunde.